Fliegenfischen

 

Es gibt kaum eine Angelmethode, an der sich die Geister mehr scheiden, als das Fliegenfischen. Für die einen ist das Fliegenfischen die einzig wahre Angelmethode, andere lehnen diese Form des Angelns als zu elitär ab oder sie können sich einfach nicht mit den anspruchsvollen Bewegungsabläufen anfreunden.


Fliegenfischen ist Natur pur.

Fest steht, dass das Fliegenfischen komplett aus dem gängigen Raster fällt. Im Gegensatz zum klassischen Raubfischangeln kommt der Schnur und nicht dem Köder die treibende Kraft zu. Die Schnüre sind dick und schwer und überdies gut sichtbar. So kann man sie durch bestimmte Vor- und Rückwärtsbewegungen in der Luft halten und dabei immer im Auge behalten. Man gibt von einer speziellen Rolle mit der Hand immer mehr Schnur, so dass man immer größere Distanzen anwerfen kann. Der eigentliche Köder, die Fliege, besteht überwiegend aus einem Ösenhaken mit darauf gebundenen/m Federn, Garn, Kunstfasern, Fell, Drähte etc. Die Fliege ist sehr leicht und wird mit der Hauptschnur am Ende eines Vorfaches, wie ein Anhängsel, mitgetragen. Die Kunst ist es, dass sich die Fliege nicht in der Hauptschnur verfängt und dass sich die Fliege durch ein Abrollen des Vorfaches in möglichst natürlicher Weise auf die Oberfläche ablegt, damit die Fische nicht verschreckt werden.

Es gibt im Wesentlichen fünf Köderarten. Die schwimmende Fliege, die wie ein Insekt auf der Oberfläche treibt, die Nassfliege und die Nymphe, die unter Wasser, wie kleine Krebschen oder sich im Wasser bewegende Larven gezupft werden, den Streamer, der ruckartig wie ein Fischchen geführt wird und mit dem man überwiegend größeren Raubfischen nachstellt, und schließlich den Popper, den man ruckartig auf der Wasseroberfläche entlang führt. Wann welcher Köder zum Einsatz kommt, richtet sich nach der Jahreszeit, der Wetterlage und vor allem nach dem Fisch, auf den du es abgesehen hast.

Beeindruckende Bewegungsabläufe.Überwiegend wird mit der Fliegenrute Salmoniden nachgestellt, wobei bei dieser Angelmethode vor allem Forellen, Äschen und Lachse an den Haken gehen. Fliegenfischer zieht es deshalb überwiegend an sauerstoffreiche und kältere Fließgewässer. Aber es gibt natürlich auch Ausnahmen: In Schottland und Irland beispielsweise ist das Fliegenfischen sitzend vom treibenden Boot auf Brown Trouts weit verbreitet. Geübte Fliegenfischer fangen auch klassische Raubfische wie Hechte, Zander und Barsche mit der Fliegenrute.
Passionierte Fliegenfischer beschäftigen sich zwangsläufig genauer mit ihrem Zielfisch, seiner Nahrungsaufnahme und seiner Lebensweise. Sie haben einen reichen Kenntnisstand über das natürliche Umfeld der einzelnen Fische und kennen sich insbesondere mit ihrer Hauptnahrungsquelle, den Insekten, gut aus.

Fliegenfischen sieht sehr elegant aus, soweit man Könnern zuschaut. Besonders Nichtangler sind von dieser Angelmethode fasziniert und schauen den in den Gewässern watenden Fliegenfischern gerne und lange zu. Das erfordert aber regelmäßig lange Lernphasen, denn niemand kann auf Anhieb Fliegenfischen. Aber diese Lehrjahre werden auch reich belohnt: wenn dann ein Fisch die Fliege nimmt, erlebst du mitten in der Natur einen unglaublich intensiven und unmittelbaren Drill, den du so schnell nicht vergisst. Und fängst du mal nichts, aber die Bewegungsabläufe sind dir gut gelungen, gehst du dennoch mit einem breiten Grinsen nach Hause.


Einen perfekten Einstieg ins das Fliegenfischen bietet dir einer der führenden deutschen Fliegenfischer: Rolf Renell. Rolf ist der perfekte Begleiter am Wasser. Seit vielen Jahren widmet er sich nicht nur intensiv den Anfängern in dieser Disziplin, sondern führt auch regelmäßig viele alte Hasen zu ihrem “letzten Schliff”.


Dein Team von
Lucky Lures




Stand: 18.02.2012



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