Gewässer

 

Wo sollst du angeln?

Nehmen wir einmal an, du hättest Urlaub und du stehst neugierig vor einem schönen und großflächigen See, bespielsweise in Schweden, in Irland oder in den Niederlanden. Du hast bei Deiner Angelreise eine gute Schlepprute dabei und eigentlich zieht es dich rauf auf´s Wasser. Aber du warst dort noch nie und weisst nicht so recht, wo du anfangen Abwechslungsreiche Stellen sind top.sollst. Als erstes fällt einem die Grundregel ein, dass sich Hechte und Zander gerne in Bereichen einer abwechslungsreichen Bodenstruktur aufhalten und Barsche oft in der Nähe von Ästen, Unterwasserpflanzen oder Stegen zu finden sind. Lange monotone Strecken bringen eher nicht den ersehnten Fisch. Aber auch bei solchen langweilig dreinschauenden Abschnitten reichen oft schon kleine Unregelmäßigkeiten aus und schon entpuppt sich dieser Bereich als Hauptgewinn.



Woran erkennst du nun die guten Stellen?

Zu allererst solltest du versuchen, dir eine Gewässerkarte mit Tiefenangaben zu besorgen. Ist die weder über einen Kartenplotter noch vor Ort als gedrucktes Exemplar noch online im Netz zu haben und du kannst auch Solche Stellen riechen nach Fisch.nicht auf eine erfahrene Begleitperson – wie etwa einen Guide – zurückgreifen, dann hilft nur eins: Du musst das Gewässer selbst erkunden. Für viele macht das gerade den Reiz beim Angeln aus: ganz alleine einem unbekannten See oder Fluss einen schönen Fisch entlockt zu haben. Hierbei ist der Einsatz von guten Echoloten und von GPS-Empfängern besonders hilfreich. Oftmals befinden sich in den mittleren Bereichen von Buchteinmündungen tiefe und abwechslungsreiche Abschnitte. Der Bereich von Brücken ist auch immer einen Versuch wert. In den tieferen Bereichen der Mitte von Seen unterhalb der 15-Meter-Marke kann zwar hier und da ein noch ein großer Hecht gehakt werden, aber in der Regel ist diese Zone für klassische Raubfische wie Hecht, Barsch und Zander nicht so ergiebig. Ganz anders verhält sich das bei Binnenlachsen, Seeforellen und Seesaiblingen. diese Räuber lieben oft tiefere Zonen, besonders dann, wenn sie sauerstoffreich sind und ein gutes Futterangebot bieten.
Manchmal verbirgt sich gerade Mitten im See, dort wo man eigentlich besonders tiefe Regionen vermutet, eine Überraschung. Riesige Steinbrocken reichen bis kurz unter die Oberfläche oder weit ausgedehnte flache Plateaus. Das kann gerade für den Schleppangler, der ja mit dem Boot unterwegs ist, sehr gefährlich sein. Aber diese Stellen sind natürlich auch beliebte Standorte für Fried- und damit auch für Raubfische und folglich sehr interessant und man sollte sich ihnen beim Schleppen soweit nähern, wie möglich.



In sehr warmen Sommernächten mit einer konstanten Wetterlage kannst du gerade in tiefen Bereichen, die einem wie eine riesige Badewanne erscheinen, wahre Traumstunden erleben. Dann versammeln sich regelmäßig riesige Weißfischschwärme an der Wasseroberfläche, die sich mit Wasserringen an der Oberfläche verraten. Diesen Schwärmen folgen vor allem Großzander. Sie picken sich die Fische, die sich zu weit aus der schützenden Masse des Schwarms trauen, einfach heraus. Hier solltest du nicht zögern, dich aus deinem Bett zu pellen und mitten auf dem See in der Zeit von 22.00 Uhr bis 01.00 Uhr in über 20 Meter tiefem Wasser oberflächennah schwimmende Wobbler zu ziehen. Du fragst dich jetzt, ob wir sie vielleicht nicht alle beisammen haben und du wirst auch spätestens dann an dir selbst zweifeln, wenn du im Stockdunkeln deine Wobbler hinter dir herziehst. Aber der Erfolg wird dir Recht geben und sobald sich eine solche Wetterlage wieder einstellt, wird es dich zukünftig magisch auf´s Wasser ziehen. Der Kniff liegt darin, dass auch nachts sich aus der Raubfischperspektive von unten die Konturen des Köders zum Himmel hin deutlich sichtbar sind.


Empfohlene Gewässer


Das Schleppangeln lohnt sich besonders in Schweden. Dort gibt es eine Vielzahl an Seen mit einer extrem großen Wasseroberfläche und in den meisten Gewässern dort ist das Schleppangeln mit mindestens zwei Ruten auch erlaubt. Selbst in den Urlaubsmonaten Juni bis September ist dort das Schleppangeln auf Hechte und Zander eine der effektivsten Angelmethoden. Aber in den großen Seen mit klarem Wasser kann man auch Binnenlachse und andere große Salmoniden an den Haken bekommen. Wir möchten Dir das Schleppangeln besonders an den folgenden Gewässern ans Herz legen:


Hecht:



Zander:



Binnenlachs, Seeforelle, Seesaibling, Meerforelle:



Das Schleppangeln auf Zander verspricht natürlich in den Dämmerungsphasen besonderen Erfolg. In den trüben Seen Schwedens kann beim Schleppen aber auch tagsüber selbst bei schönstem Sonnenschein immer auch ein Zander an den Wobbler gehen. Seen mit klarerem Wasser sind meistens gute Hecht- bzw. Salmonidengewässer.   


Mit wertvollen Tipps und Erfahrungen.Wolfgang W. Walter, der Autor des Buches „Erfolgreich Schleppfischen in schwedischen Gewässern“, zieht es bereits Jahrzehnte in das gelobte Angelland Schweden. Bereits der Titel seiner umfassenden Zusammenstellung  macht den Leser neugierig darauf, von welchen Erfahrungen und Tricks profitiert werden kann. Auf 180 Seiten findet nicht nur der Angelneuling einen guten Einstieg, auch Angelprofis mit umfassenden Kenntnissen in diesem Bereich nehmen mit diesem Buch sicher die ein oder andere wertvolle Anregung mit.


Viele Wege führen nach Rom und so können wir Dir nur wärmstens empfehlen, Dich mit auf den Weg zum erfolgreichen Schleppfischen mit Wolfgang zu begeben, der zu den verschiedensten Themenbereichen auch auf Bildmaterial von Lucky Lures zurück greift. Wolfgang schrieb über viele Jahre zahlreiche Berichte für die Zeitschrift Fisch & Fang und gibt Dir mit diesem Buch einen sehr detaillierten Ratgeber an die Hand.


Viele schwedische Seen mit einem guten Raubfischbestand und die besten Angelmöglichkeiten in Flüssen werden in Wolfgangs Buch beschrieben. Er lässt nicht aus, worauf man achten muss, mit welchem Köder (Wobbler) und welchem Material man wo, wann und wie am besten fängt. Vor allem aber erzählt er aus dem Nähkästchen und das Lesen ist immer so spannend, als ob man selbst dabei gewesen wäre. Wozu sicherlich auch die reichhaltige und authentisch lebhafte Bebilderung beiträgt. Das Buch zieht einen direkt in seinen Bann.


Unter anderem wird dabei neben den oben genannten Gewässern auch auf den Rottnen- See und den Sommen-See intensiver eingegangen.

 

Dieses Buch ist ein Buch aus der Praxis.


Wolfgang sagt dir, in welchem See oder Fluß man am besten welchen Fisch an den Haken bekommen kann und beschreibt die Gewässer geordnet nach den einzelnen Regionen Schwedens angefangen von Småland, Öst- und Västergötland bis hin zu ausgewählten Regionen in Nordschweden (sogar bis nach Norwegen hinein), die berüchtigt für ihren guten Salmonidenbestand sind.


Wolfgang mit schwedischem Großhecht.Wolfgangs Lieblingsfisch ist Meister ESOX und er kann dir wertvolle Erfahrungen zum Fang von Hechtdamen jenseits der Ein-Meter-Marke geben. Wie unterscheidlich die Erfahrungen sein können, zeigt sich am Beispiel der Rutenlänge einer guten Schlepprute. Wolfgang schwört dabei (im Gegensatz zu vielen Raubfischanglern) auf den Einsatz von langen Ruten bis zu einer Länge von 3,60 m und liegt damit (wie man sieht) auch goldrichtig. An diesem Beispiel zeigt sich, dass es immer gut ist, offen für alles zu sein und die Anregungen von Wolfgang eine echte Bereicherung darstellen.


Auch auf Wetterbedingungen und auf charakteristische Bereiche eines guten Raubfischgewässers wird eingegangen sowie auf die zum Schleppangeln geeigneten Boote und die erforderliche Ausstattung.


Dieses Buch ist einfach ein „must havefür jeden überzeugten Raubfischangler und Naturliebhaber.


Wolfgang hat noch einige Exemplare des Buches "Erfolgreich Schleppfischen in Schwedischen Gewässern" auf Lager, die du bei ihm günstig erwerben kannst. Zur Bestellung setze dich mit ihm über die nachfolgende Mailadresse in Kontakt und gehe mit ihm auf einer wundervolle Reise zum Schleppangeln (bitte dabei nicht vergessen, das (at) durch @ zu ersetzen):


WoWiWa(at)t-online.de



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