Ausstattung 1

 

Was brauchst du nun für´s Vertikalangeln?


Zunächst einmal ein geeignetes Boot. Wenn du keins hast, aber darüber nachdenkst dir eins zuzulegen, solltest du auf folgende Dinge achten:


Mit Alu-Booten schnell von einem zum anderen Ort.1. In großen Gewässern ist zunächst einmal eine gute Motorisierung wichtig, um schnell von einem Punkt zum anderen fahren zu können. Man sucht beim Vertikalfischen bestimmte Stellen ab und befischt sie dann intensiv. Wenn sich dort nichts tut, fährt man zum nächsten Hot Spot, usw. Damit dabei nicht zuviel Zeit flöten geht, ist ein Motor, mit dem man ins Gleiten kommt, wichtig. Auch der Spritverbrauch wird es einem danken, wenn man sich nicht in Verdrängerfahrt sondern in gemäßigter Gleitfahrt fortbewegt.


Leichtes Alu-Boot = leichtes Trailern.2. Dein Boot sollte leicht trailerbar sein. Ab einer Größe von sechs Metern kommen viele Zugfahrzeuge wegen ihrer Durchzugskraft bzw. wegen mangelnder Achslast an Ihre Grenzen. Auch solltest du bedenken, dass die Trailerstelle mal nass oder sandig sein kann. Da die Herbst- und Winterzeit Topzeiten für das Vertikalfischen sind, solltest du das Boot auch bei Minustemperaturen, also bei besonders rutschigem Untergrund trailern können. Für das Trailern selbst gibt es super Zusatzausstattung, wie Stützräder, Führungsschienen, etc. zum kontrollierten Trailern ohne Materialverluste.


Drehsitz mit erhobener Position.3. Wichtig sind Drehsitze, auf denen du bequem die Richtung in der du angelst, variieren kannst und die Dich beim Angeln möglichst ermüdungsfrei halten. Du solltest möglichst erhöht sitzen. Du solltest die Rute beim Angeln möglichst so halten, dass die Rutenspitze nach unten zeigt. Das wird durch eine erhöhte Sitzposition erleichtert. Die Sitzposition spielt auch beim Anhieb eine große Rolle. Die meisten Vertikalangler setzen den Anhieb über eine Drehung des Handgelenks. Damit gehen aber zu viele Fische verloren. Besser ist es, wenn du die Rute durch eine kontinuierliche aber dennoch durchzugsstarke Bewegung parallel nach oben ziehst. Dann hast du deutlich weniger Fehlbisse. Dafür ist auch eine erhöhte Sitzposition besser.


4. Ein Echolot, welches zuverlässig und möglichst realistisch die Unterwasserwelt unter dir anzeigt, sollte ebenfalls nicht fehlen. Die simple Regel lautet: Wo sich dein Zielfisch nicht aufhält, kannst du ihn auch nicht erwischen. Also, wenn du nicht die guten Stellen eines Gewässers schon kennst, heißt es erst mal: suchen. Leider gibt es auf dem Markt viele Echolte, die einen Fischbestand anzeigen, den es gar nicht gibt. Deshalb ist insoweit die Funktionstüchtigkeit in unseren Augen wesentlich wichtiger, als eine schöne grafische Darstellung.


Minn Kota Power Drive im Tracker Boot.5. Du brauchst auch einen Elektromotor, mit dem man sich gezielt in einer variabel einstellbaren Geschwindigkeit über Hotspots treiben lassen oder sich ohne Positionsveränderung halten kann. Hier gibt es günstige Motoren, die schon unter der 200-Euro-Marke zu haben sind. Solche Motoren musst du dann aber auch immer mit einer Hand steuern, während du mit der anderen Hand fischst, drillst und den Fisch landest. Preislich sind bei Elektromotoren nach oben fast keine Grenzen gesetzt. Es gibt besonders leistungsfähige Versionen mit einem 24-Volt Anschluss (die bei besonders schweren Booten oder harten Windbedingungen durchaus Sinn machen) bis hin zu Geräten mit Fuß- oder einer digitalen Steuerung via Funk.

6. Wenn du gute Angelstellen eines Gewässers schon kennst und du sie im GPS schon gespeichert hast, ist das Auffinden und gezielte Anfahren solcher Stellen kinderleicht. Gleiches gilt für das Markieren neu gefundener guter Stellen. Wer schon einmal einen Hotspot auf Gewässern mit größeren Wasserflächen ohne GPS gesucht hat, weiß die Dienste dieses kleinen Wundergeräts zu schätzen. Hier gibt es kleine aber durchaus voll leistungsfähige Handgeräte schon unterhalb der 100-Euro Marke.


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