Seeforelle

 


Seeforelle (Salmo trutta lacustris)

 

Die heimische Seeforelle ähnelt in ihrem Aussehen der Meerforelle. Je nach Herkunft kann sich ihr Erscheinungsbild aber stark unterscheiden. Die Rückenbereiche der Seeforelle gehen überwiegend vom leicht grünlichen Einschlag ins Dunkelgraue über, die Flanken sind silberfarben und weisen unregelmäßig verteilt schwarze Punkte auf und der Bauch ist überwiegend weißlich gefärbt.


Sie fiel auf einen Møresilda von Blue Fox herein.Das natürliche Vorkommen der europäischen Seeforelle erfordert als Lebensraum tiefe und klare Süßwasserseen, die keine zu hohen Spitzentemperaturen aufweisen. Solche Seen findet man vom skandinavischen Raum bis hin zu den Alpenregionen. Die Seeforellen kommen auch in vielen Seen Russlands vor, bis hin zum Westen Sibiriens. Seeforellen können zu stattlichen Exemplaren heranwachsen. Der schwedische Rekord liegt bei 16,4 Kilogramm (gefangen im Vättern-See) wo vor allem das Trolling zum Erfolg führt. Mit der Handangel gefangene Fische erreichen selten Längen von etwa einem Meter. In den Alpenregionen wurden schon mehrere Exemplare über 20 Kilogramm erwischt. Das bisher bekannte Höchstalter von Seeforellen beträgt knapp über 20 Jahre.


Seeforellen lieben Stinte.Für ihr Laichgeschäft ziehen die geschlechtsreifen Seeforellen im September bzw. Oktober die Zuflüsse der sie beheimatenden Seen hinauf. Die Rogner laichen dort in kleineren Gruben (bis zu 2000 Eier pro Kilogramm Körpergewicht), wo die Milchner dann die Eier befruchten. Vor der Laichzeit verändern die Männchen ihre Unterkieferform und bekommen den sogenannten Laichhaken. Dieser bildet sich nach dem Laichgeschäft manchmal wieder zurück. Es kommt aber auch vor, dass er dauerhaft bleibt.


Angeln mit Downriggern ist für Seeforellen spitze. Nachdem die Seeforellenbrut sich zunächst von Insekten, Kleinst- und Kleinlebewesen in den Zuflüssen ernährt, wandert die Seeforellen später in die Seen ab, um sich dort, wenn sie entsprechende Größen erreicht haben, fast ausschließlich nur noch von kleinen Beutefischen zu ernähren. Die Seeforellen halten sich im Sommer stets in tieferen Wasserbereichen auf. Im Herbst steigen sie in flachere Regionen auf, um hier nach Futter zu suchen. Im Frühjahr besteht ebenfalls die Möglichkeit vereinzelt Exemplare auch vom Ufer aus zu fangen. Mitte März bis in den April hinein gelangen uns so schon spektakuläre Fänge, da dann die Wassertemperaturen nach einem langen und strengen Winter noch ausreichend tief sind und sich dennoch die ersten Friedfischschwärme ins Flachere der Uferbereiche trauen. Dann folgen einzelne Seeforellentrupps diesen Schwärmen und du kannst die Seeforellen dann mit Meerforellenblinkern und kleinen Wobblern an den Haken locken. Im Sommer verspricht eigentlich nur das Schleppfischen in tiefen Gewässerschichten Aussicht auf Erfolg. Dazu eignet sich vor allem das Angeln mit Downriggern.
 
Die europäische Seeforelle ist von der amerikanischen Seeforelle (Laketrout, Salvelinus Namaycush) zu unterscheiden, die wesentlich schwerer und älter werden kann. Die amerikanische Seeforelle gibt es zwischenzeitlich auch in Europa. Sie wurde in Teilen der alpenländischen Regionen angesiedelt.


Hier geht es zu unseren Angelberichten zum gezielten Fischen auf fette Seeforellen im Vänern-See:




Empohlene Gewässer:



Empohlene Angelmethoden:



Empfohlene Ruten:


Schleppangeln:                      TROLLING & SPINNING STAR von Lucky Lures

Spinnfischen:                         SPINNING STAR von Lucky Lures

Trolling:                                  Baltic-Serie von Rhino


Empfohlene Rollen:



Empfohlene Schnur:



    Empfohlene Köder:


    Trolling:


    Spinnfischen:


    Empfohlenes Equipment: