Schleppangeln

 

Was ist Schleppangeln überhaupt und welche Vorteile bringt Dir diese Angelmethode?

Beim Schleppangeln handelt es sich um eine sehr fängige Angelmethode, bei der die Köder hinter einem Boot hergezogen (geschleppt) werden. Die Köderauswahl, die Schlepptiefe und die Schleppgeschwindigkeit richten sich nach dem Fisch, auf den du es abgesehen hast, und nach den Beim Schleppangeln bist du sehr aktiv.aktuellen Einflüssen wie Jahreszeit, Wassertemperatur, Wetter- und Windverhältnisse, der Tageszeit und vielen Faktoren mehr. Im Winter angelt man auf die klassischen Raubfische grundsätzlich tiefer und langsamer. Für Binnenlachse, Seeforellen und Seesaiblinge gilt diese Regel jedoch nicht. Salmoniden kann man im Winter sehr oberflächennah überlisten. Genau umgekehrt verhält es sich in der wärmeren Jahreszeit, Salmoniden stehen wegen ihrem hohen Sauerstoffbedarf eher tiefer in kälteren Wasserschichten und auf die klassischen Raubfische, wie beispielsweise dem Hecht bringt ein Fischen in flachen und mitteltiefen Regionen bis zu 10 Meter vom Frühjahr bis zum Herbst Erfolg. Keine Regel ohne Ausnahme: der Zander liebt es zu bestimmten Zeiten und Wetterlagen auch im Sommer gelegentlich tief. Zielfische können dabei alle Arten von Raubfischen sein. In europäischen Ländern wird auf Binnengewässern vorwiegend auf Hecht, Zander und Barsch geschleppt. Die Daumenregel für die richtige Schleppgeschwindigkeit liegt bei diesen Zielfischen im Bereich zwischen 2,0 bis 3,5 km/h und beim Schleppangeln auf Salmoniden haben sich Schleppgeschwindigkeiten von 3,5 km/h aufwärts bis deutlich über die 4 km/h-Marke bewährt.  Die Schleppgeschwindigkeit hängt zu einem großen Teil wiederum vom verwendeten Köder ab, wobei jeder Köder bei einer bestimmten Spannweite der Geschwindigkeit seine besten Laufeigenschaften entwickelt und damit auch am Besten fängt.


Der beliebteste Köder beim Schleppangeln ist wohl der Wobbler. Wobbler sind Kunstköder, die einen Beutefisch imitieren. Sobald sich dein Wobbler im Wasser befindet und er Fahrt aufnimmt, entwickelt er sein ganz individuelles Köderspiel und seine Tauchschaufel bringt ihn auf Tiefe und erzeugt die für diesen Köder typischen seitlichen Taumelbewegungen. Je nachdem, welche Größe dein Wobbler und welche Form er hat und wie sein Gewicht bzw. seine Gewichtsverteilung beschaffen sind, kannst du mit diesem Köder ganz gezielt den unterschiedlichsten Raubfischen in den unterschiedlichsten Wasserregionen nachstellen. Langezogene Tauchschaufeln mit flachem Winkel zur Wasseroberfläche gehen eher tief und kleine Tauchschaufeln mit einem stärkeren Winkel bedingen eher einen flachen Köderlauf.


Ein besonderer Vorteil des Schleppangelns ist, dass auch unbekannte Gewässer auf Reisen mit einer großen Wasserfläche erfolgreich befischt werden können. Wenn Du beispielsweise ein Reise zu den Seen Schwedens, zu den weltbekannten Hechtgewässern Irlands oder zu den riesigen Gewässern in den Niederlanden machst, solltest du deine Schlepprute nicht vegessen.


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