News

Da wir oft zum Angeln unterwegs sind, ständig neue Produkte testen und in unser Programm aufnehmen und viele interessante Key-Player aus der Angelbranche, veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen unter unserer Rubrik nur mit einem kurzen Intro, was gerade interessantes bei oder mit uns passiert. Jeder Eintrag ist, wenn möglich, mit einem vertiefenden Link versehen, wo Du dann ausführliche Informationen erhältst:


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News 51

Es freut uns sehr, dass wir Uli Beyer als neuen Vertriebspartner für die finnischen Traditionsmarken Marken NILS MASTER und TURUS UKKO gewinnen konnten. Uli und Guido von Lucky Lures haben schon vor Jahrzehnten mit den in Handarbeit hergestellten NILS MASTER INVINCIBLE 15 cm Wobblern geangelt und auch darüber einen sehr erfolgreichen Einstieg in das Raubfischangeln mit Wobblern gefunden. Uli fischte schon in den 80er Jahren gern mit dem 15er Invincible und wendete sich mit einem besonderen Wunsch an uns. Es wurden jetzt genau diese INVINCIBLE Köder in seiner bekannt fängigen UBS Farbe („Uli Beyer Special“) exklusiv für Uli gefertigt. Guido ließ es sich natürlich nicht nehmen, sie ihm in seinen Store am Möhnesee persönlich vorbeizubringen. Die Wobbler sind ab sofort über Uli verfügbar. Das vorangegangene Testfischen mit den ersten Prototypen war bereits extrem erfolgreich und es wurden schnell Erinnerungen an die guten, alten Zeiten wach. Passend dazu werden wir demnächst ein kurzes Hecht-Video auf Instagram @luckylureseu veröffentlichen.

Und es kommt noch besser: Auch die TURUS UKKO Wobbler sind in Produktion in der UBS Farbe und werden voraussichtlich im August fertig gestellt. Wir werden berichten, wobei dann noch ein ganz besonderes Schmankerl auf Euch wartet. Um Euch die Kunstköderangelei mit Wobbler & Co. noch näher zu bringen, haben Uli und Guido lange zusammen gesessen und einige gemeinsame Angel-Touren und neue Angel-Präsentationen ausgeheckt. Wir sind selbst gespannt und freuen uns auf das, was sich aus den spannenden Ansätzen und Ideen in Zukunft ergibt.



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News 50
 

Unser Webauftritt war in die Jahre gekommen und das verwendete IT-System jetzt schon über 10 Jahre alt. Die grafische Darstellung war bisher nur auf den PC für den häuslichen Gebrauch ausgerichtet und eine Ansicht über Handys, Tablet und anderen mobilen Endgeräten würde nicht optimal bedient. Auch konnten keine anderen Zahlmethoden, als Vorkasse und PayPal bedient werden. Wir haben uns deshalb entschieden, unseren Kunden über eine neue Shopsoftware einen verbesserten Service zu bieten. Ein Riesenprojekt, welches wir in Teilschritten angehen.

Erster Step ist, dass wir die Nils Master und Bete Köder, deren einziger Importeur wir für das Vertriebsgebiet Deutschland sind, neben unserer Vermarktung über den Webauftritt www.luckylures.eu und einem Vertriebshändlernetz auch über den neuen Shop www.nilsmaster-koeder.de vertreiben. Uns wurde dazu die Möglichkeit vom Hersteller Finlandia Uistin Oy gegeben, eine entsprechende deutsche Domain mit der Marke Nils Master ins Leben zu rufen. 

Es gibt weit über 1500 verschiedene Nils Master und Bete Köder bezogen auf Form, Modell, Größe und Farbe und wir haben das Ziel, Euch diese auch alle zugänglich zu machen. Ist ein Köder, den Du suchst, über diesen Webshop nicht verfügbar? Kein Problem.

Wir importieren die Köder von Finlandia Uistin Oy direkt aus Finnland und erhalten alle zwei bis drei Monate Lieferungen. Frage uns einfach nach Deinem Lieblingsköder der Marken Nils Master und Bete. Wir können jedes Modell bestellen, soweit die Mindestbestellmenge von 6 Stück des gleichen Köders in Größe/Gewicht und Farbe erreicht wird. Klicke einfach auf diesen Online-Katalog-Link (oder auf das Katalog Bild) und stöbere in dem aktuell verfügbaren Programm.

Der neue Nils Master Shop ist noch etwas langsam und es sind auch noch lange nicht alle Köder, die wir auf Lager haben online, aber der Shop läuft schon schön stabil und viele neue Zahlungsarten sind jetzt möglich (insbesondere die Zahlung über Kreditkarte oder Online-Überweisung).

Ab sofort ist es auch möglich, Eure persönlichen Bilder und Videos von Nils Master und Bete Fängen oder Angelbilder mit Nils Master oder Bete Ködern über die neue Galerie online zu stellen. Die besten Fotos und Videos leiten wir dann auch zum Hersteller in Finland, der diese dann auf seinen Seiten veröffentlicht. Wir arbeiten natürlich mit Hochdruck daran, den Shop noch komfortabler und schneller zu machen und werden danach auch den Lucky Lures Auftritt komplett auf das neue IT-System ziehen.

 

Zu unserem neuen Nils Master Shop geht es hier

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News 49

 

Die letzte Zeit haben wir diesen Newsticker zum Angeln in den Niederlanden etwas vernachlässigt, da wir mit der Übernahme des Vertriebes der finnischen Premium-Marken Nils Master und Bete voll ausgelastet waren Und dann kam Corona.

Keine Ahnung wie viele Male dieses Jahr eine Angeltour geplant wurde und wieder abgesagt werden musste. Umso glücklicher waren Nils Master Pro-Angler Daniel und Guido, als sie zusammen mit einem dritten Teilnehmer endlich Zeit hatten zusammen wieder Angeln zu gehen und ausnahmsweise einmal keine Reisebeschränkung oder Sturm dazwischen funkte.

Ende Oktober 2020 ging es mitten in der Woche noch einmal an die niederländischen Gewässer Volkerak und Hollands Diep. Eine ideale Möglichkeit das neue Boot von Daniel auf seine Fahreigenschaften hin zu testen.

 

Zum ausführlichen Angelbericht geht es hier.

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News 48

 

Endlich konnten wir mal wieder ans Wasser. Anfang Juni ergab sich - nach einem über mehrere Monate angestauten Angelnotstand - die Gelegenheit, dem geliebten Hobby nachgehen zu können.

Weder unsere Rügen-Lachs-Tour, für die wir alles vorbereitet hatten, noch diverse geplante Raubfisch Angeltouren in den Niederlanden konnten zu den uns möglichen Zeitpunkten umgesetzt werden. Zunächst spielte das Wetter wegen Starkwind nicht mit. Dann kam uns, wie vielen Anglern auch, Corona dazwischen und an Angelreisen war nicht zu denken.

Seit Ende Mai / Anfang Juni jedoch ist die Schonzeit auf Zander in den Niederlanden wieder vorbei und damit das Raubfischangeln mit Kunstködern wieder erlaubt. Die Grenzen waren offen und es gab keine für das Kanalangeln relevanten Corona-Regeln mehr, die einer eintägigen Angel-Session entgegenstanden. Wir fieberten diesen Moment schon lange entgegen, da wir vom Hersteller Nils Master Shallow Köder zum Testen bekommen hatten, die dringend darauf warteten, ihr ganzes Können zu beweisen.

 

Zum ausführlichen Angelbericht geht es hier.


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News 47

Wir gingen einen neuen Weg und nahmen zum ersten Mal als Aussteller auf der Messe Angelwelt Berlin vom 22.11.2019 – 24.11.2019 teil. Dort vertraten wir als Importeur und einziger Aussteller die Marken Nils Master, Bete, Turus Ukko, Bagley, Karikko und Gibbs Delta. Wir bedanken uns bei allen Interessenten, Kunden und Handelspartnern, die uns auf der Messe besucht haben und werden versuchen, möglichst noch im Jahr 2020 die vielen Anregungen und Empfehlungen umzusetzen. Für uns war es das erste Mal, dass wir an einer Messe teilnahmen und dann gleich mit dem Vertrieb von so geilen Ködern und Produkten. Echt spannend.

Ein sehr vielversprechender Kontakt der Messe war des Kennenlernen des Chefredakteurs Georg Baumann des Angelmagazins Rute & Rolle. Es sind interessante mehrseitige Lurechecks zu den von uns vertriebenen Ködern geplant, die bereits 2020 über Rute & Rolle veröffentlicht werden. Ein weiteres Projekt, welches wir aus Anlass der Messe angehen werden: wir werden noch dieses Jahr einen eigenen Nils Master Shop für Deutschland ins Leben rufen, der sich an Endkunden und Händler richtet und den wir gerade mit dem Hersteller Finlandia Uistin Oy abstimmen.

 
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News 46
 

Eigentlich wollten Guido und der frisch gebackene Lucky Lures Pro Angler David Ende Juli zur ersten gemeinsamen Angel-Tour an den Ammersee und an den Fluss Lech aufbrechen. Das Wetter machte den beiden jedoch einen Strich durch die Rechnung. Diesen Sommer war wieder einmal besonders heiß und die Wassertemperaturen stiegen dort auf stattliche 23 Grad an der Oberfläche.

Nicht gerade die besten Bedingungen den ganzen Tag zu fischen, wie das die beiden vorhatten. Sich im Boot braten zu lassen und eigentlich nur abends verhältnismäßig gute Fangaussichten zu haben, erschien den beiden, als kein geeigneter Einstieg. Da David zeitlich flexibel war und Guido auch ein paar Tage bei Lucky Lures entbehren konnte, schlug Guido vor, für ein paar Tage spontan nach Schweden zum Raubfischangeln aufzubrechen.

David, der noch nie dort war, war auf Anhieb begeistert, und so setzten sich die zwei am letzten Juli-Tag ins Auto und düsten mit Guido´s Boot hinten dran los.

 

Hier geht´s zum ausführlichen Angelbericht.

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News 45
 

Einzelne Regionen der Niederlande werden mit einem feinmaschigen Netz an Kanälen durchzogen. Für die Berufsschifffahrt wurden sie, um die Baukosten und den Spritverbrauch niedrig zu halten, möglichst gerade und einheitlich tief angelegt.

Obwohl das Angeln in den Niederlanden sehr verbreitet ist, wurden anglerische Belange bei diesen Schifffahrtswegen nicht berücksichtigt. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass diese unnatürlich wirkenden Verbindungsstücke für das Raubfischangeln eher uninteressant sind.

Diese Einschätzung wird noch mal dadurch verstärkt, dass beim Hindurchfahren mit dem Boot auf dem Echolot meistens wenig bis gar keine Fische angezeigt werden. Dennoch verbirgt sich in den meisten Kanälen ein wahrer Schatz, der förmlich danach schreit, gehoben zu werden...

 

Zum ausführlichen Angelbericht geht es hier.

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News 44
 

Der Mai ist in Belgien der Top-Monat für das gezielte Schleppangeln auf Wels. Schon seit vielen Jahren zieht es den frischgebackenen Nils Master Pro-Angler Daniel Leuchtenberg genau für dieses spannende Angeln an die Maas. An einem schönen, fast frühsommerlichen Sonntag im Mai zog es ihn dort wieder einmal auf´s Wasser.

Diesmal war es das Ziel, diverse neue Ködergrößen und Ausführungen der Nils Master Wobbler zu testen, die Lucky Lures als neuer Direktimporteur für diese Marke natürlich gerne beisteuert. Bereits wenige hundert Meter nach der Slip-Stelle fangen die guten Spots an. Ziemlich dicht zum Ufer ragen, wie an einer Kette aneinander gereiht, Büsche und Bäume über das Wasser. Sie bieten dort für Welse beste Möglichkeiten, sich in geschützte Bereiche zurückzuziehen und von dort aus zu jagen. Das wird in diesem Bereich des Flusses dadurch begünstigt, dass die Bodenstruktur der Maas hier sehr wechselhaft ist.

Der Grund geht auf und ab und so gibt es viele Stellen, wo sich der Wels - vor der Strömung geschützt - aufhalten und sich alles greifen kann, was über ihn stromabwärts treibt. Um an diese Stellen heranzukommen, sind Sideplaner unverzichtbar. Eigentlich sind sie dafür gedacht, Köder seitlich möglichst weit von weg vom Boot zu bekommen und so mit mehreren Ruten Schleppen zu können. Beim Welsangeln übernehmen sie aber eine andere Funktion. Durch den Einsatz der Sideplaner kannst du die Köder unterhalb der Äste und Büsche bzw. direkt an der Kante anbieten. Dazu sollte die Rutenspitze nicht nach oben zeigen, sondern nach unten.

Normale Rutenhalter sind dafür nicht ausgelegt. Es müssen also bei den erforderlichen kleinen Booten ohne hohe Bordwand Distanzstücke eingesetzt werden, die die Rutenhalter fast bis auf Sitzhöhe bringen. So kann man die Rute ganz bequem nach unten zeigen lassen, die Hauptschnur geht dann bis zum Sideplaner, der dann bis dicht unter die Büsche und Bäume wandert. So laufen dann die Wobbler genau dort entlang, wo sich auch die Welse aufhalten...

 

Zum ausführlichen Angelbericht geht es hier.

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News 43

 

Auf der Insel Als in Dänemark liegt ganz versteckt an einem Minifjord der kleine, bezaubernde Privathafen MJESVIG BÅDHAVN von Kari & Peter Christiansen. Nachdem Guido dort mit seinem eigenen Boot angekommen war, half Peter ihm gerne mit seinem Traktor mit dem zu Wasserlassen des Bootes an einer unbefestigten Natur-Slipstelle.

Für das Plattfischangeln eignen sich ganz besonders sandige Böden, die man so eine halbe Stunde Fahrtszeit entfernt, erreicht. Dort liegt eine gute Stelle neben der anderen. Man erkennt sie leicht an der Farbe der Wasseroberfläche. Wird sie heller und die Tiefe bleibt gleich, ist das ein starkes Indiz dafür, dass sich unter einem die richtige Bodenbeschaffenheit befindet. Zusätzlich wird einem Sand als Boden in den meisten Fällen auch vom Echolot bestätigt. Also genau der Boden, wo sich die Plattfische Scholle, Flunder und Kliesche die Hand geben.

Beim Angeln auf diese Zielfische haben sich eindeutig Naturköder, wie Wattwürmer und Seeringelwürmer, bewährt. Diese werden üblicherweise mit sogenannten Buttlöffeln, an denen monofile Vorfächer mit einem lang gezogenen Einzelhaken montiert werden, befischt. Mit dem Flatty Teaser Rig von Zebco, kann man ein solches Plattfisch-System bereits vormontiert kaufen. Und zwar gleich mit zwei Vorfächern die höhenmäßig etwa 20 bis 30 cm voneinander Abstand haben, was die Ausbeute spürbar erhöht...




 

Zum ausführlichen Angelbericht geht es hier.

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News 42

 

2018 war ein sehr spannendes und mit Terminen vollgepacktes Jahr. So hatten wir bisher keine Zeit, unsere Raubfischangel-Touren in den Niederlanden einzeln zu beschreiben. Wir bitten um Verständnis, dass wir das Wichtigste der Jahre 2018 und 2019 in unserem Newsticker Hollands Diep und Haringvliet zusammenfassen.  Das Angeln im vergangenen Jahr wurde maßgeblich von besonderen Wetterlagen beeinflusst. Im Frühjahr 2018 gab es lange Perioden mit starkem Wind, so dass nur an vereinzelten Tagen richtig gut dem Vertikalangeln nachgegangen werden konnte.

Direkt im Anschluss daran kam eine sehr lange und sehr trockene Heißwetterperiode, die letztlich bis Ende September hineinreichte. So traten andere Angelmethoden in den Vordergrund, wie etwa das Spinnfischen oder das Angeln mit Jerkbaits. Wir waren natürlich dennoch diverse Male am Haringvliet und im Hollands Diep und konnten dort auch schöne Erfolge verbuchen. Der spürbare Unterschied zu den Jahren davor war, dass man sich meistens die Fische förmlich erarbeiten musste. Dies änderte sich dann wieder schlagartig, als im Spätherbst die Temperaturen wieder stark vielen und sich das Wasser entsprechend abgekühlte. Sofort stand die Angelmethode des Vertikalangelns wieder ganz oben und wir erlebten wieder einmal wahre Sternstunden.

 

Hier geht es zu unserem Newsticker Hollands Diep und Haringvliet.

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News 41

 

Finlandia Uistin Oy ist seit über 50 Jahren ein sehr erfolgreicher Traditions-Hersteller von Kunstködern der Marken Nils Master und Bete. Mit diesen Ködern wurden und werden immer wieder Rekordfänge in Größe und Anzahl der gefangenen Fische erzielt, die von internationalen Fachmagazinen, Angler-Verbänden und in Angelwettbewerben belegt wurden.

Das familiengeführte Unternehmen wurde im Jahr 1963 durch die Brüder Hannu & Kalevi Kangas gegründet und hat seinen Firmensitz in Kalkkinen in Süd-Finnland. Hannu und Kalevi sind natürlich selbst begeisterte Raubfischangler und Zeit Ihres Lebens stand die Freude an der Entwicklung von erfolgreichen und hochwertigen Kunstködern im Vordergrund. Besonders das Material Holz hat es ihnen dabei angetan und der Erfolg der in Handarbeit geschaffenen Köder gibt ihnen Recht. Kaum ein anderes Material verführt so viele und so große Raubfische zum Anbiss wie Balsa- und Abachi-Holz.

Lucky Lures ist der offizielle Nils Master Importeur für das Vertriebsgebiet Deutschland. Du findest bereits viele der Nils Master Wobbler und Bete Köder in verschiedenen Ausführungen und Farben in unserem Shopbereich und über unser neu aufgebautes Händlernetz.

 

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News 40

Mitte November 2018 hatten Robby und Guido von Lucky Lures endlich noch einmal ein paar Tage Zeit, um gemeinam auf der dänischen Insel Fünen die Meerforellen unsicher zu machen. Bereits bei der Tour im Herbst 2016 hatten wir die Westküste besonders schätzen gelernt. Dank des Havorred Fyn Projektes gibt es rund um die Insel überall einen guten Bestand an Meerforellen. Die beiden fuhren von Mittwoch auf Donnerstag die Nacht durch und kamen in der Morgendämmerung an der Stelle an. Zwei Spinnruten waren schon vorbereitet, schnell in warme Klamotten und Wathosen geschlüpft und so es dauerte keine Viertelstunde, da flogen schon die ersten Blinker ins Wasser. Das Wetter war für November mit seinen Tageshöchsttemperaturen bis zu 10 Grad verhältnismäßig mild und es herrschte leichter Wind aus südöstlichen Richtungen, wobei es tags zuvor noch deutlich stärker geblasen hatte. Das hat einen ganz besonderen Einfluss auf den Wasserstand. Normalerweise richtet sich der ja mondabhängig nach Ebbe und Flut.

Diese Gesetzmäßigkeit wird aber am Kleinen Belt außer Kraft gesetzt, wenn der Wind aus östlichen Richtungen kommt. Dann werden Unmengen an Wasser in den kleinen Belt gedrückt und es kann nicht wieder schnell genug abfließen. Der Wasserstand steigt. An unserer gleich zu Beginn angesteuerten Lieblingsstelle konnte man das sehr gut beobachten. Ein Steg, der dort sonst gerne mal bis zu einem halben Meter über die Wasseroberfläche hinausragt, stand bis zu den Planken im Wasser. Wie sich ohne längere Wartezeit zeigen sollte, hatte das keinen negativen Einfluss auf die Fangergebnisse. Im Gegenteil: bereits nach wenigen Minuten attackierte erste kleinere Meerforelle den Köder.

 

Hier geht es zum ausführlichen Angelbericht.

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News 39

 

Der KARIKKO RÄMINÄ verrät bereits durch sein Äußeres: er ist ein neuer Spross der berüchtigten Karikko-Serie. Die Formgebung und die KARIKKO-typischen Tauchschaufeln lassen da keinen Zweifel aufkommen.

Aber dieser ebenfalls in Finnland hergestellte Premium-Köder unterscheidet sich ganz entscheidend durch seine Bauart. Er wird aus hochwertigem extrem schlagfesten Kunststoff hergestellt und im innern pulsiert eine spezielle Metallkugel (Räminä = Rassel, dazu mehr bei der ausführlichen beschreinung der einzelnen Farben). Durch seine innen liegenden Hohlräume hat der KARIKKO RÄMINÄ einen höheren Auftrieb als die normalen Karikko-Wobbler.

Es bietet sich mit ihm ein Fischen in Tiefen zwischen 2,5 und 3,5 Metern an. Dieser Ausnahme-Wobbler wird natürlich nicht von irgendwem hergestellt. Er stammt aus einer finnischen Köderschmiede, die im Besitz von Jarmo Rapala (Enkel von Lauri Rapala) und seiner Familie ist....

 

Hier geht es zu den KARIKKO RÄMINÄ Wobblern.

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News 38

 

Diesen Juli betrat Guido von Lucky Lures Neuland. Erstmals stand eine Tour mit zwei Kindern im Vorschul- bzw. im Grundschulalter auf dem Plan. Ziel war eine kindgerechte Umsetzung eines kleinen dosierten Angelabenteuers in Schweden. Mit Kanu und Zelt sollte der Solgen-See in Südschweden erkundet werden, dem der Ruf eines guten Zandergewässers vorauseilt.

Seit Mai war es nicht nur in Deutschland unverhältnismäßig warm, auch in Schweden brannte die Sonne fast unentwegt und Niederschläge gab es so gut wie gar nicht. Nicht die besten Voraussetzungen für das anvisierte Schleppangeln. Das Lager wurde auf der Insel Vallholmen aufgeschlagen und von da aus wurden einzelne Angeltrips innerhalb des Angelgebietes des Fiskklubbs Eksjö in Angriff genommen.

Dort finden sich gleich mehrere tiefere Stellen mit einer abwechslungsreichen Grundstruktur, die teilweise in vielversprechende Flachwasserzonen übergingen...

 

Zum ausführlichen Tourenbericht geht es hier.

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News 37

 

Zangen für das Raubfischangeln müssen für den dauerhaften Einsatz ausgelegt und handlich sein. Zangen zu finden, die in der Lage sind, Doppelquetschhülsen schnell, zuverlässig und mit hoher Tragkraft zu pressen, ist schwer. Präzise arbeitenden Technik und exakt passende Pressfelder sind dabei die Minimal-Anforderung. Die über uns angebotene Doppelquetschhülsenzange DELUXE HAND CRIMPER von P-Line ist perfekt für das kinderleichte Pressen von unter Wasser nahezu unsichtbaren und hechtzahnsicheren Fluorocarbonvorfächern in beliebigen Längen. Mit unseren Doppelquetschhülsen

Mini-Copper-Double-Sleeves haben die zu Schlaufen gebogenen Endstücke der Vorfächer des 0,74er-NEO-High-Catch-Vorfächer des japanischen Premium-Herstellers Momoi eine unglaubliche Tragkraft von 16 Kilogramm pro Hülse. Die über uns angebotene nahezu 28 cm (!) lange Needle Nose Pliers des US-amerikanischen Raubfischspezialisten P-Line hat sich als Lösezange für Drillinge und Haken mehr als bewährt. Durch die am Ende des Zangenkopfes gebogene Form kommt man mit diesem genialen Tool selbst an ungelegene Stellen gut heran. Die Biegung des Kopfstückes hat aber noch einen weiteren ganz erheblichen Vorteil: Man kann die NEEDLE NOSE PLIERS von P-LINE wie einen Hebel ansetzen und so sehr leicht große Kraft auf den Haken ausüben. Bei dieser Ausnahmezange aus Edelstahl hat Rost keine Chance.

 

Zu den Zangen in unserem Shop-Bereich geht es hier

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News 36

 

Irland ist bekannt für seine vielen und großen Hechte. Der vergangene Winter war aber auch in Irland, wie in vielen anderen europäischen Ländern auch, ungewöhnlich kalt und hart. Trotz des Golf-Stroms lag Irland lange Zeit in Eis und Schnee, was dort nur sehr selten passiert. Erst ab April wurde es wärmer und Mitte Mai wechselten dann schlagartig die Temperaturen und es gab eine konstante Wetterlage mit extrem warmen Temperaturen und Sonne satt. Guido traf sich am Lough Derg mit Paul Bourke von www.irishfishingtours.com.

Ein See mit einem unglaublichen Fischvorkommen an kampfstarken Hechten und mächtigen Brown Trouts. Die beiden zog es natürlich direkt auf´s Wasser. Kein Kilometer von der Trailerstelle entfernt erschließt sich bereits das erste größere Schilfgebiet, was schnell als Ziel ausgemacht wurde. Die Hechte hielten sich dort im Flachwasser ganz in der Nähe der laichenden Plötzenschwärme auf. Daher kamen zunächst  Swimbaits, Jerkbaits und große Softlures zum Einsatz. Dabei wurde der Elektromotor so eingestellt, dass das Boot langsam parallel zu den Schilfgebieten mit einer Grundtiefe um die 10 bis 13 Feet (= 3 bis 4 Meter) driftete. Bereits nach kurzer Zeit ging es Schlag auf Schlag...

 

Zum ausführlichen Angelbericht geht es hier.

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News 35
 

Bereits 1954 gründete Jim Bagley die legendäre US-amerikanischen Ködermarke Bagley Bait. Sein erster Balsaköder war der Wegbereiter für Generationen von Zanderwobblern: der BANG O LURE. Raubfischangler auf der ganzen Welt erkannten schnell, dass mit den Hard Baits Jim Bagley deutlich höhere Fangergebnisse zu verzeichnen waren und vor allem kapitale Räuber seine Köder lieben.  Aus seiner Hand folgten viele weitere berühmte Balsaköder wie der Diving B, der erste Tieftauch-Schaufelköder, und der Balsa B, der mit seiner quadratischen Tauchschaufel für Aufsehen sorgte. Mit den Bagley Bait wurden seinerzeit gleich vier Bass Master Classics gewonnen. Ab da war der Siegeszug der Köder von Bagley Bait nicht mehr aufzuhalten. Ende 2010 nahm sich der Marke Bagley Bait Jarmo Rapala, der Enkel von Lauri Rapala, an und erwarb zusammen mit anderen Investoren agley Bait mit dem Ziel, diese legendäre Marke wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen, ganz so wie zu Zeiten, als Jim Bagley für die Herstellung persönlich verantwortlich war.  2015 bewies Bagley Bait mit der Einführung des revolutionären HCM-Verfahrens (Heat Compression Molding) zur Herstellung von Balsaködern einmal mehr, wieder eine führende Rolle im Köderbau einzunehmen. Wir freuen uns daher ganz besonders Dir den BANG O LURE als erstklassigen Oberflächenwobbler, den BALSA MINNOW als neu entwickelten Zanderkiller und den BALSA-SHAD als einen der fängigsten Köder mit Tieftauchschaufel anbieten zu können.

 

Zu den Wobblern von Bagley Bait geht es hier

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News 34

 

Das Angeln mit Vertikal-Balance-Jigs kommt ursprünglich vom Eisangeln. Da sich mit diesen Ködern auch bei wärmeren Temperaturen super Barsche und gelegentlich auch Zander fangen lassen, bewährt sich dieser Ködertyp das ganze Jahr über, immer dann, wenn die Räuber bodennah stehen.

Durch leichte Auf-und-Ab-Rutenbewegungen beginnt das typische Köderspiel, welchem die Räuber nicht widerstehen können. Raubfische, die oft in Schwärmen auf Beutezug sind, werden durch diesen Köder immer wieder in einen wahren Fressrausch versetzt und es sind dann mit hochwertigen Balance-Jigs Massenfänge möglich.

Wir bieten dir ganz neu die Hopeakala-Balance-Jigs aus der finnischen Karikko-Serie in 15 Gramm an. Mit diesen Ködern kann man in allen Seen, aber auch gut bei leichter Strömung oder einer leichten Bootsdrift fischen und es werden bei einer Köderlänge von 6,5 cm auch immer wieder kapitale Barsche jenseits der 40-cm-Marke gefangen.

 

Hier geht´s zu den Hopeakala-Balance-Jigs

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News 33

 

Für das erste Wochenende Anfang im Dezember wurde für mehrere Tage schwacher westlicher Wind gemeldet. Auch die Bewölkung und Regen, so wurde zumindest berichtet, sollten mitspielen: es sollte sich sogar etwas Sonne blicken lassen und nur für den Sonntag wurde etwas Regen gemeldet.

Was wir da noch nicht wussten: die Sonne würde es nicht dauerhaft schaffen, den auftretenden Nebelfeldern etwas entgegenzusetzen.  Jürgen, ein Unternehmer aus dem Bamberger Raum, wollte unbedingt das Vertikalangeln erlernen und wartete geduldig auf diesen Zeitpunkt.

Guido verabredete sich mit ihm an der Trailerstelle in Willemstad. Jürgen reiste schon einen Tag vorher mit seinem Wohnmobil an und brachte auch sein eigenes Alu-Boot mit, um zu lernen, wie er mit diesem Boot ganz alleine den Zandern und Barschen auf die Pelle rücken kann.

 

Hier geht´s zum ausführlichen Angelbericht

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News 32

 

Hollands Diep November 2017: Die Monate September und Oktober waren ungewöhnlich warm. Dies hatte zwei Auswirkungen. Zum einen war es an sehr vielen Tagen äußerst windig und an ein angenehmes Angeln am Hollands Diep oder im Haringvliet nicht zu denken, soweit sich kein windgeschütztes Plätzchen finden ließ.

Zum anderen hatte das Wasser in den Oberflächenbereichen selbst im Oktober noch eine Temperatur von rund 16°C. Die Zander standen also noch relativ verteilt und in Grundnähe tat sich wenig. Keine guten Voraussetzungen für das Vertikalangeln. Dafür aber umso mehr für das Spinnfischen, was leicht daran zu erkennen war, dass viele Angelboote in den Uferbereichen zu sehen waren und dort in Tiefen zwischen einem und vier Meter auf Hechte und Barsche gefischt wurde.

Den Zandern konnte man in dieser Zeit allenfalls relativ gezielt mit der Methode des pelagischen Vertikalangelns im Freiwasser auf die Pelle rücken.  Mitte November wurde es endlich kühler und es gab auch noch obendrein ein paar ruhige Tage mit wenig Wind. Also noch mal rauf auf´s Wasser, um es mit dem Vertikalen noch einmal zu probieren. Die Wassertemperatur betrug etwas unter 10 °C und das Echolot zeigte auch prompt viele Fische in Grundnähe an.

 

Hier geht´s zum vollständigen Angelbericht.


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News 31

 

Wir haben sie als erste und seinerzeit als einzige deutsche Firma aus den USA importiert: die Stationärrollen MACH CRUSH SPEED SPIN von Lew´s Fishing: Von 1949 bis 1977 wurde das Raubfischangeln von einem Mann so nachhaltig beeinflusst, dass es das heutige moderne Fischen ohne ihn so nicht gäbe: Lew Childre entdeckte seinerzeit die Vorzüge der im Rutenbau bis dahin unbekannten Eigenschaften von Fiberglas und Graphit, er erfand die Vorläufer der heutigen Baitcastingrollen und ohne ihn gäbe es keine Fuji-Beringung und auch der Pistolengriff wäre beim Angeln unbekannt.

Leider verunglückte er mit seinem Wasserflugzeug auf dem Weg zum Angeln tödlich. Dies führte dazu, dass die Marke Lew´s Fishing am Markt nicht mehr zu haben war. Sein Freund Lynn Reeves hat es sich nun zum Ziel gesetzt, die Marke Lew´s Fishing wieder in neuem, alten Glanz erstrahlen zu lassen. Qualität, Innovation, Langlebigkeit und ein möglichst hoher Nutzen für den Angler sollen wieder an erster Stelle stehen und an alte Traditionen anknüpfen.

Wir sind daher besonders stolz, dir noch einen kleinen Restbestand der Stationärrollen MACH CRUSH SPEED SPIN von Lew´s Fishing als Importeur reduziert anbieten zu können. Wir konzentrieren uns zwischenzeitlich ausschließlich auf den Vetrieb weltbekannter Traditionsmarken im Köderbau.
 

Zum Restbstand der Rollen gibt´s hier.

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News 30

 

Als einziger Importeur des auch auf Meeresköder spezialisierten kanadischen Herstellers Gibbs Delta haben wir natürlich schon öfter darüber nachgedacht, auch Produkte für das Angeln im Salzwasser zu testen und anzubieten. Die Auswahl eines der Top-Angelgebiete in Europa war nicht schwer: nicht ohne Grund reisen tausende Angler Jahr für Jahr zu den Küstengebieten und Fjorden Norwegens. Dort tummeln sich Seelachs, Dorsch, Leng & Co. Der unangefochtene König der Raubfische Norwegens ist dabei der Heilbutt. Solche Räuber wollten wir natürlich auch mal wieder an der Angel haben.

 

Grundsätzlich gilt in Norwegen die Regel: je weiter nördlich man fischt, desto größer sind die gefangenen Fische. Es ist bekannt, dass die besten Chancen einen Heilbutt und Großdorsche zu überlisten, in den Gebieten von den Lofoten bis hin zu Nordnorwegen bestehen. Das war uns für eine Anreise mit dem eigenen Boot zu weit. Einen unglaublichen Fischreichtum mit einem hervorragenden Heilbutt-Bestand gibt es auch im Vikna-Schärengebiet etwas südlich der unter Meeresanglern berüchtigten Insel Leka. Das Gebiet rund um Vikna ist ganz zu Unrecht in Anglerkreisen noch nicht so populär. Nachdem wir uns aber selbst ein Bild von den anglerischen Möglichkeiten in dieser Region machen konnten, sind wir überzeugt, dass sich das schnell ändern wird.

 

Zum ausführlichen Angelbericht geht´s hier.

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News 29

 

Im März vor Beginn der Schonzeit in den Niederlanden waren die Wind- und Wetterverhältnisse nach einer längeren, sehr stürmischen Phase endlich gut. Windstärken zwischen zwei und drei Beaufort gepaart mit einer leichten Bewölkung bzw. sonnigen Abschnitten ließen Daniel, ein guter Kunde von Lucky Lures, und Guido guter Dinge sein, das schon seit längerem geplante Testfischen für das Oberflächenangeln anzugehen.

Ziel dieser Tour war es, neue Produkte aus den USA, neue geflochtene Schnur und neue Köder aus Finnland auszuprobieren. Dabei sollten das Jerken und das Spinnfischen mit Baitcastingrollen im Vordergrund stehen.

Guido steuerte direkt eine mehrere hundert Meter lange Kante an, die relativ stark abfällt und in einer extrem lang gezogenen Flachwasserzone mündet. Der Wind kam aus Süd-Südost, so dass man das Boot langsam mit Driftsack parallel zur Kante treiben lassen konnte. Der Wind nahm Stück für Stück ab, beste Bedingungen also, um loszulegen.

 

Zum ausführlichen Tourenbericht geht´s hier.

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News 28

 

Spinn- und Fliegenfischen auf Meerforellen an der Küste Fünens: Vor knapp 10 Jahren war Guido von Lucky Lures das erste Mal auf Fünen, um dort dem Fisch der 1000-Würfe nachzustellen: der Meerforelle. Für ihn sind damit nachhaltige Erinnerungen verbunden, die immer wieder ein Lächeln auf seine Lippen zaubern. Wenn man früh morgens aufsteht, sich warm einmummelt und seine Wathose überstreift, steigt direkt eine unbändige Vorfreude in einem auf.

Das Spinnfischen und Fliegenfischen auf Fünen ist immer damit verbunden, die Natur ganz intensiv und unmittelbar zu spüren. Die frische Seeluft, das an ruhigen Tagen besonders klare Meereswasser mit einer erstaunlichen Sichttiefe und der damit verbundenen Möglichkeit die Algen, Tang- und Seegrasfelder bereits mit dem Auge auf geeignete Stellen absuchen zu können, lassen jedes Anglerherz höher schlagen. Wenn man dann noch im Wasser stehend einen Sonnenauf- oder Untergang miterleben darf oder gar ein Schweinswal vorbeiziehen sieht bzw. eine Robbe, die neugierig den Kopf aus dem Wasser streckt, dann meint man: besser kann es nicht mehr werden. Aber es kann.

Es gibt kaum eine Gegend mit einer besseren Chance eine stattliche Meerforelle zu fangen. Das 1990 ins Leben gerufene und im Erstbericht weiter unten beschriebene Projekt Havørred Fyn zur Wiederansiedlung bzw. Stärkung des Meerforellenbestandes hat dafür gesorgt, dass sich rund um Fünen ein unglaubliche viele dieser Raubfische tummeln, die nur darauf warten, von dir überlistet zu werden.

 

Zum ausführlichen Angelbericht geht´s hier.

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News 27
 

Im Juni bekam Guido von Lucky Lures eine Anfrage, ob er einem begeisterten Schwedenangler das Vertikalangeln so beibringen kann, dass er mit seinem neu erworbenen Alu-Boot selbst losziehen kann. Dazu eignen sich die Niederländischen Gewässer Haringvliet und Hollands Diep natürlich bestens und so musste nur noch abgewartet werden, bis es kälter wurde und die Zander schön grundnah stehen und ein Termin gefunden werden konnte, zu dem es zeitlich passt.

Ende Oktober war es dann soweit. Freitagmorgens trafen sich Andrzej und seine Freundin mit Guido zum gemeinsamen Frühstück im Hotel Wapen van Willemstad. Dort zeigte Guido den beiden erst einmal welche Ausstattung man zum Vertikalangeln braucht, wie man die Köder bindet und wann welche Köder wie eingesetzt werden. Dabei kommt es natürlich auch auf die richtigen Knoten an, da sie dem Einsatz von hochwertigem Fluorocarbon als Vorfachmaterial anzupassen sind.

 

Fluorocarbon weist neben der Eigenschaft, dass es unter Wasser vom Raubfisch so gut wie nicht wahrgenommen werden kann, eine sehr glatte Oberfläche auf. Und ein einmal gehakter Fisch sollte nicht wegen einem falschen Knoten verloren gehen sollte und die Knoten sind ein wichtiger Bestandteil, den Köder möglichst effektiv Führen zu können. Auch die Auswahl der richtigen Jig-Bleiköpfe im an die jeweiligen Bedingungen angepassten Gewicht ist natürlich bei der Frage, ob man fängt oder nicht, entscheidend. Guido zeigte den beiden natürlich auch, was beim der Ködermontage oft falsch gemacht wird und was ein Stinger (Angsthaken) ist und wie man ihn zu welchen Bedingungen am besten am Jig-Kopf und am Gummiköder anbringt (Auswahl von bewährtem Material, richtige Abstände, richtiges Einhaken etc.).

 

Hier geht´s zum vollständigen Angelbericht.

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News 26

 

Raubfischangeln an warmen Sommertagen in den Seen Südschwedens verbindet man direkt mit Hechten, Zandern und Barschen. In Schweden hat bereits seit Urzeiten eine Fischart ihren Lebensraum, die eher ein Schattendasein führt.

Man findet diesen Räuber ausschließlich in tiefen Seen: den Seesaibling. Im riesigen Vättern-See mit seinem glasklaren Wasser tummeln sich unzählige Seesaiblinge in wirklich beachtlichen Größen. Dort ist es möglich, dass auch Du Deinen Traumfisch an den Haken bekommst.

Der Vättern übt schon seit jeher eine magische Anziehungskraft auf alle Lachs- und Seeforellenangler aus. Auch wir haben in diesem weit über 100 Meter tiefen und mehr als 100 Kilometer langen Gewässer schon mehrfach gefischt und er zählt zu unseren absoluten Lieblingsseen.

Diesen August waren wir wieder da, um gezielt dem Seesaibling nachzustellen. Wir testeten dort neue, in Europa noch unbe-kannte Köder und waren selbst überrascht, wie´s lief, denn die Fangergebnisse waren herausragend gut
 

Hier geht´s zum ausführlichen Angelbericht.

 

 

 


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News 25

 

Trolling im Glafsfjorden mit Downriggren und Planermast: Ein in Deutschland weniger bekanntes, aber ausgezeichnetes Trollinggebiet liegt im schwedischen Värmland: der Glafsfjorden.

Dieser sehr nahrungsreiche See unweit des riesigen Vänern-Sees bietet mit seiner Wasseroberfläche von gut 100 Quadratkilometern alle Voraussetzungen einer erfolgreichen Fischerei auf Hecht, Zander und Rapfen. Wenn man sich im Internet über den Glafsjorden erkundigt, gehen die Informationen über ein ufernahes Angeln kaum hinaus.

Ein Angeln in den Flachwasserzonen des Glasjorden mit seinen weitläufigen Schilfarealen (besonders in den schmalen Ausläufern im Norden und Süden des Sees) verspricht in der Tat Aussichten auf einen guten Fang beim Spinnfischen, dem Angeln mit der Pose und beim Grundangeln.

Aber eine Angelmethode ist dort von Anfang Juli bis Mitte September nicht zu toppen: das gezielte Schleppangeln mit Downriggern und Planermast mit Planerboard im Freiwasser der tieferen Regionen des Sees, die in Spitze bis zu 35 Metern Tiefe reichen können.

Auf den ersten Blick verwundert es, dass Trolling in den Freiwasserzonen des Glafsjorden weit ab der Uferzonen so außerordentlich erfolgreich ist. Daher wollten wir uns natürlich selbst davon ein Bild machen und schauten dem Guide Peter Wiklund über die Schulter.

 

Zum ausführlichen Angelbericht geht´s hier.
 

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News 24

 

Schleppangeln auf Hecht & Zander im Åsnen See: Unser Kunde Markus Volkmann verbringt schon seit mehreren Jahren seine Sommerferien am Åsnen-See in Südschweden. Seine große Leidenschaft ist dabei das Schleppangeln und mit dieser Methode überlistet er Jahr für Jahr die dort heimischen Raubfische. In dem nachfolgenden Bericht gibt er Dir wichtige Tipps und Hinweise, wie auch Du dort zu Deinem Traumfisch kommst:

Der Åsnen  ist mit seinen 150 Quadratkilometern Wasserfläche und mit seinen vielen Verzweigungen und Inseln ein sehr großer See mit besten Chancen auf Hecht, Zander und Barsch. Er liegt in der Region Småland in Südschweden und ist mit dem Auto in etwa drei Stunden von der dänisch-schwedischen Grenze aus zu erreichen.

Auf der Insel Sirkön, die sich in der Mitte des Sees befindet und mit dem Auto befahren werden kann, zeltet Markus jeden Sommer für den Zeitraum von zwei bis drei Wochen auf dem Naturcampingplatz Mjolknabben, der malerisch in die atemberaubende Landschaft eingebettet ist. Bei Sven Olof, dem Besitzer des Campingplatzes, kann man robuste Lindner-Boote aus Aluminium mit Motoren von 2,5 bis 4 PS gleich mitbuchen und das Ganze gibt es zu einem fairen Preis in einem Gesamtpaket inklusive Sprit und Angelkarte.

Ein Fischereischein mit Ablegen einer Prüfung ist nicht erforderlich. Man muss nur eine Angelerlaubnis kaufen und schon kann es losgehen. Die Ausgabestellen sind durch ein weiß-blaues Schild mit der Aufschrift „Fiskekort“ gekennzeichnet, aber wenn auch Du den Campingplatz Mjolknabben aufsuchst, bekommst Du direkt alles aus einer Hand.

 

Hier geht´s zum ausführlichen Angelbericht.

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News 23

 

Hechte satt im Stengårdshultasjön und im Lillesjön: Dieses Jahr ließen wir uns auf ein Experiment ein. Wir unterstützten eine eingeschworene Gruppe von Raubfischanglern aus dem Raum Duisburg, die sich den Stengårdshultasjön, den Lillesjön und eine Auswahl kleinerer, umliegender Waldseen in Südschweden ausgesucht hat, um dort vor allem den Hechten nachzustellen.

Eins vorweg: es war eine tolle Angelreise mit vielen schönen Fangerlebnissen und faszinierenden Natureindrücken: aber lest selbst: Die Truppe besteht aus Martin Schuchardt, Pierre Impastato, Heiko Grabarkiwicz und Andreas Gluch. Nachdem sie schon jahrelang den Rhein vor ihrer Haustür befischten und schon zwei Touren an Bergseen nach Norwegen in die nähere Umgebung von Lillehammer unternahmen, stand nun ein schwedischer See mit gutem Raubfischbestand auf dem Plan.

Im Internet fanden sie eine schöne Unterkunft von Carina & Anders (Link bitte über uns erfragen), die direkt am Ufer des Stengårdshultasjön in Småland liegt! Als sie sich Bilder und Berichte im Netz anschauten, stand fest, dass die Hechttour dorthin führen sollte. Der See ist mit knapp  5 Quadratkilometern Fläche und 11 Inseln groß genug für alle Hechteinsteiger. Nach einiger Vorbereitungszeit ging ging es endlich Richtung Norden. Die Fahrt mit der Fähre von Puttgarden nach Rödby mit Scandlines sowie die anschließende Überquerung der Öresundbrücke ist bequem online buchbar (knapp 240 Euro für die Hin-und Rückfahrt pro Auto). Nach knapp 12 Stunden waren die Jungs endlich am Ziel.

Leider hatten sie zu Beginn etwas Pech mit dem Wetter: Die Woche vor ihrer Ankunft waren durchschnittlich 22 Grad und Sonnenschein, doch bei ihrer Ankunft waren es 4 Grad und Regen! Es sollte also eine Herausforderung sein, dem See bei einem solchen Wetterumschwung seine Raubfische zu entlocken. Die Gastgeber Carina und Anders haben unsere Testangler sehr herzlich empfangen und kurz alles wichtige über die Unterkunft erzählt, die beiden zur Verfügung gestellten Angelboote mit ihren 4 PS-Motoren und alles Wissenswerte in der näheren Umgebung erklärt. 

 

Zum ausführlichen Angelbericht geht es hier.

 

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News 22

 

Hollands Diep 23.01.2016: Eigentlich hatten wie ja angekündigt, dass wir andere Gewässer als das Hollands Diep und Haringvliet erkunden. Aber so ist das mit den Vorsätzen. Am Freitag war nicht ganz klar, wie sich der Wind am Samstag entwickeln würde. Vorausgesagt waren zwischen 3 bis 5 bft. Am Gooimeer und an der Lek war eher mehr Wind zu erwarten. Robby, Anatolij und Guido hatten aber an diesem Samstag alle zusammen Zeit und so ging´s doch wieder einmal zum Hollands Diep.

Die Lufttemperaturen früh morgens waren oberhalb der 4-Grad-Marke und so war nicht mit einer vereisten Trailerstelle zu rechnen. Auch der Wind war an diesem Morgen moderater als vorausgesagt. Man musste gar nicht viel mit dem Minn-Kota die Drift des Bootes korrigieren oder gar einen Driftsack verwenden. Wir konnten ganz gemütlich mit Driftgeschwindigkeiten von 0,4 bis 0,8 km/h uns über verlockende Hot-Spots treiben lassen und schauen, was sich ergibt.

Die erste Stelle war keinen Kilometer von unserer Trailerstelle entfernt und so konnte es direkt mit dem Vertikalangeln losgehen.

 

Zum vollständigen Tourenbericht im Newsticker Hollands Diep / Haringvliet geht´s hier.

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News 21

 

Finnischer Wobbler auf seinem Siegeszug: Der KARIKKO! Du suchst einen Wobbler, der sich von den gängigen Ködern abhebt, der nachweislich herausragend fängt und den andere Angler nach Möglichkeit noch nicht in ihrer Köderbox haben, damit du ihnen eine Nasenlänge voraus bist? Kann es einen solchen Köder überhaupt geben?

Die Antwort überrascht: ja, ein solcher Köder ist schon seit Jahren auf dem Markt, allerdings nur in einem Land Europas, in dem er auch hergestellt wird: in Finnland. Dort ist dieser Köder schon länger bei Schleppangel- und Trolling-Wettbewerben eingeschlagen, wie eine Bombe. Nur wenige Köder können ihm das Wasser reichen.

Diese Erfolgsgeschichte kommt nicht von ungefähr. Bei der Entwicklung dieses Wobblers wurden die Erfahrungen und Bedürfnisse der besten finnischen Angelprofis einbezogen. Heraus kam ein Kunstköder mit dem gezielt und extrem erfolgreich auf alle heimischen Raubfische geangelt werden kann: der KARIKKO LURE.

 

Hier geht es zu den Karikko Ködern in unserem Shopbereich.

 

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News 20

 

Einer der besten Schleppköder weltweit: Der Turus Ukko Original handgefertigt aus Finnland: Wir haben ihn, den Turus Ukko. Und zwar in den Farben und den Größen, mit denen nach unseren Erfahrungen die besten Ergebnisse erzielt werden konnten. Ein Teil dieser Farbmuster bieten nur wir im deutschsprachigen Raum an. Es gibt kaum einen bekannteren und fängigeren Wobbler als den Turus Ukko aus Finnland. Die Wiege dieses Wobblers liegt auf den Åland-Inseln.

Dort lebte der Finne Jorma Turunen, der die ersten Modelle per Hand aus heimischen Birkenholz schnitzte. Schnell sprach sich herum, wie gut sich diese Köder für das Schleppangeln eigneten. Mit keinem anderen Köder konnten dort so viele und so große Hechte überlistet werden, wie mit dem Turus Ukko, der zu dieser Zeit nur in Größen von 30 und 40 Zentimetern hergestellt wurde. Die Gemeinde der Raubfischangler, die auf diesen Wobbler schwören, wuchs und wuchs, so dass dieser Ausnahmewobbler schon bald in ganz Finnland bekannt wurde. Es zeigte sich, dass in den großen Seen Finnlands auch kapitale Salmoniden, wie Binnenlachse und Seeforellen diesen Köder liebten. Allerdings waren die ursprünglichen Wobbler für diese Zielfische einfach zu groß, so dass auch kleinere Ködergrößen von 16 und 20 Zentimetern produziert wurden.

 

Hier geht es zu den Turus Ukko Wobblern in unserem Shopbereich.

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News 19

 

Vertikalangeln auf Zander läuft am Hollands Diep und Haringvliet trotz 16 Grad Oberflächentemperatur langsam an: Christoph, der mit uns im Frühjahr das erste Mal mit auf Tour war, war so begeistert von der Tour, dass er einem seiner besten Freunde ein solches Erlebnis zum Geburtstag schenken wollte. Da ließ sich Guido von Lucky Lures natürlich nicht lumpen und organsierte für das Wochenende des 19. und 20. September eine Angelevent am Hollands Diep und Haringvliet mit Übernachtung auf einem Wohnboot.

Das Geburtstagskind Jan, hat früher als Kind mal ein bisschen geangelt ist und hatte zunächst keine konkrete Vorstellung vom Vertikalangeln. Er machte sich natürlich über unsere Seiten erstmal schlau, was das ist und wie das geht. Mit diesem Wissen im Gepäck machte er sich sehr früh morgens von Frankfurt aus auf den Weg, um für ein Wochenende in eine ganz andere Welt, als sein Leben als Consultant einzutauchen.

Um neun Uhr morgens waren die drei dann am Hollands Diep. Die Wetterberichte waren sehr unterschiedlich: www.weer.nl war der Meinung, dass es am Samstag noch recht windig sein sollte (was natürlich für das Vertikalen Gift ist) es aber am Sonntag allenfalls eine schwache Brise geben sollte. Nach www.windfinder.com und www.wetteronline.de sollte es an beiden Tagen eher ruhiger werden mit abfallender Tendenz zum Sonntag. Wie sich später zeigen sollte, behielt kein Portal Recht.

 

Zum vollständigen Tourenbericht im Newsticker Hollands Diep / Haringvliet geht´s hier.

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News 18
 

Der Vänern ist der größte See Schwedens. Man kann ihn über den Daumen gepeilt in einen westlichen und einen östlichen Bereich aufteilen. Genau in dem Trennbereich zwischen dem westlichen Dalbosjön und dem östlichen Värmlandsjön ist der See flacher und dort an der tiefsten Stele „nur“ knapp unter 20 Meter tief.

Das ist im Vergleich zu der tiefsten Stelle des ganzen Vänern-Sees von über 100 Metern deutlich weniger. In diesem Zwischenbereich der beiden Seehälften gibt es unzählige Untiefen und Inseln sowie zahlreiche nicht kenntlich gemachte Steine mitten im scheinbaren Freiwasser, die bis kurz unter bzw. kurz über die Wasseroberfläche reichen.

Diese abwechslungsreiche Gegend wollten wir einmal genauer untersuchen, da man ja annehmen sollte, dass sich dort Unmengen an Futterfischen und Kleintieren aufhalten. Da müsste doch der ein oder andere Raubfisch zu überlisten sein.

 

Zum vollständigen Angelbericht geht es hier.

 

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News 17


​Lucky Lures im Buch von Wolfgang W. Walter über das Schleppangeln in Schweden: Wolfgang, der Autor des Buches „Erfolgreiches Schleppfischen in schwedischen Gewässern“, zieht es bereits Jahrzehnte in das gelobte Angelland Schweden. Bereits der Titel seiner umfassenden Zusammenstellung  macht den Leser neugierig darauf, von welchen Erfahrungen und Tricks profitiert werden kann. Auf 180 Seiten findet nicht nur der Angelneuling einen guten Einstieg, auch Angelprofis mit umfassenden Kenntnissen in diesem Bereich nehmen mit diesem Buch sicher die ein oder andere wertvolle Anregung mit.

Viele Wege führen nach Rom und so können wir Dir nur wärmstens empfehlen, Dich mit auf den Weg zum erfolgreichen Schleppfischen mit Wolfgang zu begeben. Wolfgang schrieb über viele Jahre zahlreiche Berichte für die Zeitschrift Fisch & Fang und gibt Dir mit diesem Buch einen sehr detaillierten Ratgeber an die Hand.

Viele schwedische Seen mit einem guten Raubfischbestand und die besten Angelmöglichkeiten in Flüssen werden in Wolfgangs Buch beschrieben. Er lässt nicht aus, worauf man achten muss, mit welchem Köder (Wobbler) und welchem Material man wo, wann und wie am besten fängt. Vor allem aber erzählt er aus dem Nähkästchen und das Lesen ist immer so spannend, als ob man selbst dabei gewesen wäre. Wozu sicherlich auch die reichhaltige und authentisch lebhafte Bebilderung beiträgt. Das Buch zieht einen direkt in seinen Bann.

Unter anderem wird dabei neben den oben genannten Gewässern auch auf den Rottnen- See und den Sommen-See intensiver eingegangen.

Wolfgang sagt dir, in welchem See oder Fluß man am besten welchen Fisch an den Haken bekommen kann und beschreibt die Gewässer geordnet nach den einzelnen Regionen Schwedens angefangen von Småland, Öst- und Västergötland bis hin zu ausgewählten Regionen in Nordschweden (sogar bis nach Norwegen hinein), die berüchtigt für ihren guten Salmonidenbestand sind.

 
 

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News 16
 

Lucky Lures bietet ab jetzt auch Angelseminare in Schweden an. Guido, der Gründer von Lucky Lures, hat auf seinen Angeltouren in die unterschiedlichsten Länder die Erfahrung gemacht, dass nicht die Buchung eines Luxushotels oder Wellness-Oase nachaltig die Batterien wieder füllt. Genau an solche Dinge kann man sich nach Jahren kaum noch erinnern.

Sondern die Lösung liegt zum Greifen nah. Indem man sich in eine neue und für sich selbst ungewohnte und in eine von der Natur dominierte Umgebung begibt, sich dort seine Mahlzeit selbst „erfischt“ und diese abends bestenfalls zubereitet wird, kommt man wesentlich schneller und intensiver zur Ruhe, findet Muße und lernt, sich auf das Wesentliche zu besinnen. Du wirst erstaunt sein, wie lange die Wirkung nur einer Woche eines persönlichen Trainings anhält und wie lange du von deinen Erinnerungen am oder auf dem Wasser zehren kannst.

Letztlich sind einem beim Personal Training zeitlich, örtlich und von dem, was man persönlich umsetzen möchte, keine Grenzen gesetzt. Viele hält nicht das Geld von einem solchen unvergesslichen Angelabenteuer ab, es geht schlichtweg um die mangelnde Zeit und Erfahrung seine Ideen anzugehen.

Guido ist schon mit den unterschiedlichsten Anglern und Naturliebhabern auf Tour gegangen: besonders beruflich stark eingespannte Personen  wie etwa Consultants, Vorstände, Geschäftsführer und leitende Angestellte oder Personengruppen (etwa mit einer Bewerbergruppe für eine Führungsgposition) gehören zu seinem Kundenkreis. Auch Gäste, die der Öffentlichkeit fern bleiben möchten und Prominente, die gerne einmal fern von Medien und Stress abschalten wollen, ohne sich dem öffentlichen Interesse ausgesetzt zu sehen, möchten wir mit diesem Personal Training ansprechen.

Du möchtest auch mal mit Guido von Lucky Lures mit auf Tour gehen und seine Kniffe lernen? Dich reizt es in der herrlichen Natur den Raubfischen Südschwedens nachzustellen? Duwolltest schon immer mal in einem atemberaubenden Naturreservat mit dem Kanu eine Woche lang in der schönsten Jahreszeit in Schweden direkt am Fisch sein? Du möchtest Freiheit pur und abends am Lagerfeuer sitzen? Wir bieten es dir: das ultimative Angelabenteuer!

Mehr Information zu unseren  Anglerseminaren im Rahmen eines Personal Trainings findest Du hier.

 
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News 15

 

Anfang März ging Guido als Personal-Trainer mit zwei völligen Neueinsteigern im Bereich des Vertikal-angelns in den Niederlanden auf Tour. Monate vor der Tour waren verstärkt Stimmen laut geworden, dass die Fänge am Hollands Diep und Haringvliet zurückgehen, da der Befischungsdruck der Berufsfischerei zu stark geworden sei. Daher war es für Guido eine besondere Herausforderung zwei Gäste, Christoph und Gregor, dennoch dorthin mitzunehmen, wo in letzter Zeit die Fänge spürbar zurückgingen.

Eins vorweg: bei dieser Tour wurde das Gegenteil bestätigt: Zander und Barsche waren in bester Beißlaune. Da beide Gäste aus dem Großraum Aachen kommen, traf Guido sich mit den beiden bereits im Vorfeld und konnte ihnen dabei die nötige Theorie nahe bringen und viele Fragen wurden bereits im Vorfeld geduldig beantwortet. So war es möglich, das Personal Training am Wasser auf einen Tag zu begrenzen, da die zwei ansonsten in dieser Top-Phase-März für das Vertikalangeln aus zeitlichen Gründen nicht hätten teilnehmen können, da sie beruflich sehr eingesannt sind.

Die Wettervorhersage kündigte mehrere Tage vor dem ausgeguckten Montag konstant super Wetterbedingungen an: morgens ganz wenig Wind und gegen Nachmittag Windstärken um die 2 Beaufort gepaart mit vielen sonnigen Abschnitten und Tagestemperaturen um die 10 Grad. Da mussten die drei einfach raus auf Wasser! Bereits beim Trailern des Bootes nach der Morgendämmerung war es mit 7,5 Grad relativ warm für diese Jahreszeit. Für beide Gäste stand das Ziel Zander und Barsche zu fangen ganz oben. Für sie war es nicht wichtig, zu erlernen woran man gute Stellen für diese Angelei erkennt. Für sie stand im Vordergrund die Angelmethoden selbst zu erlernen und mit dieser Methode an die Raubfische heranzukommen. Daher steuerte Guido direkt einen Bereich im Hollands Diep an, der eine langgezogene und stark abfallende Kante von 5 auf 10 Meter aufweist. In der Nähe dieser Kante hatte er schon sehr oft schöne Raubfische haken können. Die in unseren Rig-Bins vormontierten Jig-Bleiköpfe mit zusätzlich angebundenen Angsthaken waren schnell in die Duo-Lock-Snap-Karabiner eingehängt. Noch eine erste Auswahl an Gummishads aufgezogen und schon sausten die Köder in Richtung Grund...

Hier geht´s weiter zum ausführlichen Tourenbericht.

 

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News 14
 

Mit der POLE-LINE von Lucky Lures haben wir den Versuch unternommen, mit dem neuen Prinzip des Mehrfaserverbundes eine neuartige Schnur auf den Martkt zu bringen. Das neu System sollte vollständig auf Beschichtungen bzw. Ummantelungen verzichten. Ziel war es, dass die Schnur extrem dünn und geschmeidig ist. Bei der POLE-LINE wurden je nach Durchmesser der Schnur bis zu 100 Fasern verwoben.

Bei den seinerzeit über uns angebotenen Gesamtdurchmessern von 0,08 mm bis 0,20 mm wurden hauchdünne Fasern verwendet. Im Gegensatz dazu werden bei den handelsüblichen geflochtenen Schnüren maximal 8 Faserstränge verwendet, die auf Grund ihrer Beschichtungen den Durchmesser der Schnur erhöhen. Die zu 100 % aus Polyethylen hergestellten Mehrverbundfasern der POLE-LINE erhieltem ihre Glätte und Geschmeidigkeit durch die Webtechnik selbst. Diese Schnur wurde durch ein spezielles UV-Verfahren behandelt und sollte so bestmöglich gegen Abnutzung und schädliche Lichteinstrahlung geschützt sein.

Leider zeigte diese Schnur Schwächen in der Haltbarkeit und Konsistenz. Deshalb haben wir die Schnur aus dem Programm genommen.

 

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News 13
 

Wenn du an einem Fluss vom Ufer aus erfolgreich auf Zander angeln möchtest, dann bietet sich eine Methode ganz besonders an: die Faulenzermethode. Diese Methode ist kein Hexenwerk und ist ganz einfach und unkompliziert zu erlernen. Und das Schöne daran ist, als „Beifang“ kannst Du immer mit anderen Raubfischen, insbesondere mit schönen Hechten rechnen.

Unsere Kunden, die Brüder Dennis und Dustin Smolen, sind bereits seit vielen Jahren begeisterte Raubfischangler und haben es nicht weit zur Elbe. Was liegt es da näher als, den dort häufig und in stattlichen Exemplaren vorkommenden Stachelrittern mit der Faulenzermethode auf die Pelle zu rücken.

Dazu braucht man nicht viel. Eine Spinnrute und auf Jigs aufgezogene Gummifische und schon kann´s losgehen. Wir beschreiben Dir in userem Infobereich Schritt für Schritt, was es mit der Faulenzermethode auf sich hat und was Du genau machen musst, um selber mit dieser Angelmethode erfolgreich zu sein.

 

Mehr zur Köderführung, zu der Montage, zu den Ködern und Gewässern findest du hier.

 

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News 12

 

Die Zander sind in Beißlaune. Kurz vor Ende November begleitete Guido von Lucky Lures noch einmal in den Niederlanden einen begeisterten Hechtangler, der schon seit Jahren am Vänern-See in Schweden diesem Raubfisch sehr erfolgreich gezielt nachstellt.

Michael hatte es sich zum Ziel gesetzt einmal einen schönen Zander zu fangen und so war um diese Jahreszeit natürlich die Angelmethode und das richtige Gewässer für eine erfolgreiche Erfüllung dieses Wunsches schnell gefunden: Vertikalangeln am Hollands Diep und Haringvliet. Michael ist beruflich als Vorstandsvorsitzender sehr eingespannt, und so waren beide mehr als glücklich, dass es ein geeigneter Termin gefunden werden konnte.

Beim Testfischen tags zuvor schienen die Bedingungen noch nicht optimal. Das Wetter war entgegen der Wettervorhersage doch noch recht stürmisch und wegen der Windrichtung parallel zum Uferverlauf gab es kaum Gelegenheit ein windgeschütztes Plätzchen zu erwischen. Etwas stromaufwärts am Hollands Diep fand sich aber eine Stelle, die sich in den Vorjahren an kälteren Wintertagen schon öfter bewährt hatte. Und auch diesmal war diese Stelle wieder ein Volltreffer.

Der Minn-Kota-Motor musste zwar richtig ackern, um die richtige Drift für eine effektive Köderführung zu erzielen. Da aber der E-Motor am Bug des Bootes montiert ist, war die Kontrolle des Bootes kein Thema. Es nahmen von Anfang an zahlreiche Zander die Köder, darunter alleine drei stattliche Exemplare zwischen 60 und 70 Zentimetern...

 

Einen ausführlichen Angelbericht zu dieser Tour findest du über diesen Link.

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News 11

 

Angeltour an die Waal, November: Da das Volkerak zunehmend mit Salzwasser geflutet und im Hollands Diep die Berufsfischer den Zandern jetzt mit Fangleinen auf die Pelle rücken dürfen, ist es an der Zeit auch mal andere Gewässer zu erkunden. Robby und Guido hatten sich deshalb die Waal ausgesucht. Ihr Ruf an großen Zandern und Barschen eilt ihr ja weit voraus. Robby und Guido waren wegen der Zeitumstellung ganz früh morgens losgefahren und nach gerade mal zwei Stunden Fahrzeit, von Aachen kommend, in der Morgendämmerung am Wasser. Stromaufwärts kann man eine längere Strecke bis weit nach einem Ytong-Werk befischen, aber die besten Stellen sind hier drei bis 8 Buhnen stromaufwärts gegenüber von der Trailerstelle am gegenüberliegenden Ufer. Dort sind die Gewässerbereiche um die Buhnenköpfe sehr tief, in Spitze bis zu 12 Metern! Hier zeigte das Echolot Unmengen an Fisch an, allerdings die meisten davon im Mittelwasser und nicht grundnah.

Dennoch konnten wir in den Buhnenbereichen unsere ersten Zander mit dem King Shad von ShadXperts an den Haken bekommen. Leider waren sie allesamt untermaßig. Oberhalb dieser Stellen haben wir das Angeln auch probiert, aber die Strömung war dort an den tieferen Stellen einfach zu stark, um eine gute Köderführung beim Vertikalfischen hinzubekommen. Die Zander die einstiegen, bissen alle in Tiefen zwischen 6 und 8 Metern.

Tiefer gab es keinen Zupfer. Insgesamt kann man sagen, dass die Zander bei dieser Angeltour nicht gerade ins Boot sprangen. Das Fangen war eher Arbeit und es bedurfte eines intensiven Absuchens mit dem Minn Kota Power Drive von Robby. Als dann uns ein Niederländisches Angelboot mehrfach zu nahe kam, verließen wir den Bereich stromabwärts. Die Slipstelle selbst liegt in einem Zwischenstück, in dem nicht geangelt werden darf. Aber auch hier ist das Angeln dann wieder stromabwärts nach wenigen Buhnen erlaubt und...

 

Einen ausführlichen Angelbericht zu dieser Tour findest du über diesen Link.

 

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News 10

 

Mit dem King Shad an die Elbe, Oktober 2014: Unsere Kunden, die beiden Brüder Dennis und Dustin Smolen, überlisteten mit dem King Shad von ShadXperts in diesem Oktober gleich mehrere schöne Räuber.

Dieser Köder ist nicht nur beim Vertikalangeln ein "Muss" sondern auch bei der Faulenzermethode gingen den beiden an der Elbe stattliche Zander, schöne Rapfen und große Hechte an den Haken. Die Gummifische in den Farbmustern Kristall-Gold-Braun-Glitter und Creme-Silber-Beige-Glitter waren dabei ein ganz besonderer Knüller.

Hier zeigt sich mal wieder. Für ein erfolgreiches Angeln braucht man nicht immer ein Boot. An Top-Gewässern kann man auch vom Ufer aus fette Beute machen und tolle Angelstunden erleben. Dennis und Dustin haben sich bereit erklärt, in Kürze über das Angeln vom Ufer aus näher zu berichten. Wir freuen uns schon sehr darauf...

 

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News 09
 

Ende Juli 2014 verabredete sich Guido vom Team Lucky Lures mit Håkan Blomgren in Schweden zum Trolling-Fischen auf dem Vättern-See. Treffpunkt war der Sportboothafen Hästholmen, 9:00 Uhr morgens. Guido war zu dieser Zeit sowieso in Schweden am See Alkvettern, der etwa 2,5 Stunden Fahrzeit mit dem Auto vom Treffpunkt entfernt liegt. Es hieß also früh aufstehen und da der Verkehr unproblematisch war, war Guido schon eine halbe Stunde vor der verabredeten Zeit da.

Håkan saß bereits in seinem Boot und bereitete, gemütlich in der Sonne sitzend, die Schleppruten in seinem Boot vor. Zwei Prototyp-Downrigger-Ruten von Lucky Lures steuerte Guido bei, um diese am Vättern auf Herz und Nieren zu testen. Håkan war überrascht, wie fein Downrigger-Ruten sein können und trotzdem den extremen Belastungen beim Fischen auf Binnenlachse & Co trotzen können: dem Material 30 T Carbon sei Dank. Sein erster Eindruck bei einem Test an einer mit der Hand festgehaltenen Rutenspitze war bereits vielversprechend. Håkan erzählte, dass einen Tag vorher ein Angel-Wettkampf mit mehr als 20 Booten stattfand, aber dabei nur neun Boote einen Fisch an den Haken bekommen konnten. Das ist für diesen See eher ungewöhnlich.

Die Sommermonate sind eine Top-Zeit, um in der Nähe von Hästholmen Seesaiblinge (in Schweden Röding genannt) an den Haken zu bekommen. Für die Binnenlachse war es eigentlich noch zu früh. Ihre Hauptsaison beginnt im Oktober und reicht bis in den Winter hinein. Aber bereits im Sommer kann man sie auch beim Trolling erwischen.

 

Einen ausführlichen Angelbericht zu dieser Tour findest du über diesen Link.

 
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News 08

 

Schon seit längerem wollte Guido von Lucky Lures noch einmal eine Kanu-Tour in Südschweden machen, wie die an die Seen Fegen und Kalv. Es sollten vor allem wieder Seen befischt werden, die für einen guten Zanderbestand bekannt sind und über Flussabschnitte oder Bachläufe miteinander verbunden sind. Die Wahl fiel diesmal auf die Seen Rusken, Lyen, Hultasjön und Rymmen in der Nähe von Värnamo. Diese Seen liegen zwar nicht in einem Naturschutzgebiet, aber das, was die Natur dort zu bieten hat, kann locker mit anderen ausgewiesenen Kanurevieren in geschützten Regionen mithalten.

Bereits im Vorfeld der Planung der Tour stellte sich heraus, dass die Versorgung mit Nahrungsmitteln, wenn man auf einen bestimmten Luxus nicht verzichten will, zum Kernthema werden wird. In der Gegend dieser Seen gibt es in unmittelbarer Nähe keine Supermärkte oder Landhandel, die zu Fuß oder mit einem Klapprad erreicht werden könnten. Die Dauer der Tour sollte sich um eine Woche bewegen und so war klar, dass tüchtig Vorräte mitgenommen werden mussten. Wenn man die ganze Zeit an der frischen Luft ist und sich dabei viel bewegt, ist der Kalorienverbrauch doch extrem hoch. Insgesamt vier gute Esser waren zu versorgen und ein wesentlicher Lösungsansatz lag darin, neben zwei Kanadiern ein Transportkajak mitzunehmen, in dem das Essen und die Angelausrüstung mitgenommen werden sollte.

Den Angelschein für den See Rusken kannst Du ganz leicht online im Vorfeld bekommen. Dabei wird einem eine Erlaubnisscheinnummer zugemailt und per SMS zugeschickt. Man kann sich dabei den Angelzeitraum – auch sehr kurzfristig – einfach aussuchen und dann kann es direkt losgehen. Die Angelscheine für die Seen Lyen, Hultasjön und Rymmen kann man in der Statoil-Tankstelle in Värnamo ganz bequem vor Ort holen. Wenn man am Wochenende anreist, ist das besonders praktisch. Dabei muss man nur eine Karte pro Angler kaufen, die Angelerlaubnis bezieht sich gleich auf das ganze Paket aller Seen und dem Verbindungsfluss Osån. Die Angelerlaubnis umfasst auch das Angeln in den Seen Kätteln und Lången, aber diese Seen sind durch ein Kraftwerk von den von uns befischten Gewässern getrennt und die Portage der Kanus erfordert einige Zeit und Kraft, da die Stellen die Boote aus dem Wasser zu nehmen und ins Wasser zu lassen mehrere hundert Meter auseinander liegen.

 

Einen ausführlichen Angelbericht zu dieser Tour findest du über diesen Link.

 
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News 07


Viele Vertikalangler sehnten den Monatswechsel Mai/Juni, wie jedes Jahr, herbei. Die Schonzeit auf Zander endet in der Niederlande am letzten Samstag im Mai. Und diesmal ging dem Start für´s Zanderangeln sogar noch ein Brückentag voraus, so dass man mit einem Urlaubstag gleich vier Tage vor Ort sein konnte. Angeln durfte man allerdings am Donnerstag und Freitag noch nicht. Das Wetter spielte mit, vor allem die Windverhältnisse waren moderat und es gab Sonne satt. Robby von Lucky Lures war schon seit Mittwoch in der Gegend des Naturreservats Biesbosch und für ihn war es daher ein Katzensprung, sein Glück auf Zander und Barsche am Haringvliet und Hollands Diep zu versuchen. Diesmal stellt sich aber nicht sofort der ersehnte Erfolg ein. An den gewohnten Stellen musste er sich die Raubfische richtig erarbeiten. Am Sonntag kam Guido mit seinem Angelgast Michael hinzu, der zum ersten Mal in seinem Leben das Vertikalangeln probierte. Robby, der seine Angeltour am Sonntag beendete, traf Guido, der nachmittags in Willemstad ankam, beim Trailern. Dabei wurde sich natürlich kurz ausgetauscht, was lief und was nicht. Schnell war klar, dass wieder einmal der King Shad von ShadXperts als Köder herhalten würde. Aber auch Guido musste am Sonntag feststellen, dass es nicht so einfach werden würde. Der Wind nahm gegen Abend zu und das Haringvliet bot volle Windangriffsfläche. Eine gezielte Köderführung wurde schwieriger und schwieriger...

 

Weitere Infos zum Merwede-Angeln gibt´s hier.

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News 06


Kurz vor der Schonzeit für Zander in den Niederlanden hat es endlich geklappt, dass sich Guido von Lucky Lures mit einem Betreier eines Forums für Stachelritter mit Bezug zu Hamburg zum Vertikalangeln auf dem Hollands Diep und am Haringvliet treffen konnten. Sie verabredeten sich an der Trailerstelle neben dem Hafen „de Batterij“ in Willemstad. Die Angeltour war ein voller Erfolg. Es konnten zahlreiche schöne Zander überlistet werden, die alle wieder schonend in ihr Element zurückgesetzt wurden.

Das Wetter war traumhaft schön und auf Grund des warmen Ausnahmewinters standen die Zander diesmal sehr verteilt. Große No-Action-Köder, die langsam geführt wurden, waren der Knüller. Es gingen auch vereinzelt Barsche an den Haken. Bei dieser Tour zeigte eine leichte Veränderung der Standardköderführung beim Vertikalen besondern gute Erfolge. Soweit man den Abstand des Köders zum Grund zu Beginn auf 40cm bis 50 cm erhöhte und den Gummishad dann langsam mit Stops zum Grund gehen ließ, konnten mehr und deutlich größere Zander zum Anbiss überredet werden.

 

Zum Video zu diesem Angelerlebnis mit Guido von Lucky Lures geht´s über diesen Link.

 
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News 05

 
Am Wochenende vom 05. auf den 06.10.2013 traf sich Guido von Lucky Lures am Hollands Diep mit einem alten Freund, der Guido stolz sein neues Crescent-Boot zeigte. Daher stand an diesen zwei Tagen nicht das Angeln, sondern das Fahren mit dem Boot im Vordergrund.  Aber ein bisschen Angeln mussten die zwei natürlich trotzdem. Da das Boot noch nicht mit einem Elektromotor ausgestattet war, musste ein Ort gefunden werden, wo vom treibenden Boot mit leichter Drift gefischt werden konnte. Da der Wind am Samstag zwischen 2 und 3 Windstärken aus nördlichen Richtungen wehte, war die Nieuwe Merwede schnell als Ziel ausgemacht. Die 15 bis 16 Grad Wassertemperatur waren für das Vertikalen im Hollands Diep noch etwas zu warm und vor allem wäre die Driftgeschwindigkeit ohne Elektromotor nicht optimal gewesen.

Die Nieuwe Merwede stellte sich schnell als gute Wahl heraus. Bereits in der Fahrrinne mit einer wenig abwechselnden Bodenstruktur bei 5 bis 6 Metern Tiefe gingen die ersten schönen Zander an die Haken. Sobald die Strömung das Boot in Kombination mit dem Wind auf die Buhnen zu trieb, zeigte das Echolot einiges an Fisch an und es dauerte auch nicht lange, bis die Zander sich sehr gierig auf unsere KING SHADS stürzten.

Es handelte sich überwiegend um sehr massive Bisse, bei denen nicht selten die gesamten Shads im Maul verschwanden. Dennoch konnten alle Zander wieder in ihr Element zurück gesetzt werden. Die Zander kämpften relativ spürbar und so dachten Guido und sein Freund hier und da mal, einen ordentlichen Bengel erwischt zu haben, aber ein großer über der 70-cm-Marke war nicht dabei. Am Sonntag war es dann völlig windstill und ohne Elektromotor war an ein Angeln mit Drift nicht zu denken. Kurzerhand wurden die Gummifische unmittelbar unter dem Boot angeboten. Im Hollands Diep war es allerdings zu voll. Dort waren über 50 Boote unterwegs, so dass ein Ausweichen zum Haringvliet angesagt war. Das war dann auch die richtige Entscheidung. Dort fielen vermehrt Großbarsche auf den KING SHAD herein, die allesamt zurückgesetzt wurden. Die Top-Zeit für die dicken Zander ist also noch nicht gekommen. Wenn´s die Wassertemperatur aber wieder unter die 11 Grad sinkt, geht´s aber bestimmt auch wieder ordentlich los. Aber wer das Vertikalen liebt, dem macht diese Angelmethode auch jetzt schon richtig Spaß.

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News 04


Die Monate April und Mai bedeuten für das Vertikalangeln in den Niederlanden: saure Gurkenzeit! Der Zander hat in diesen Monaten Schonzeit und das Angeln mit Kunstködern ist verboten. Aber ab dem letzten Wochenende im Mai ist diese Durststrecke vorbei und für die Fangemeinde der Vertikalangler gibt es kein Halten mehr. Auch wir sind da keine Ausnahme und so nutzten wir den letzten Feiertag des Monats Mai, um den Zandern auf die Pelle zu rücken. Morgens als wir in Willemstad das Boot trailerten war es bedeckt und der Wind wehte mild um die 15 km/h mit leichten Brisen. Also Top-Wetter, um schnellst möglich auf´s Wasser zu kommen. Wir versuchten unser Glück zuerst am Westufer des Hollands Diep. Dort, wo wir am Anfang des Jahres erfolgreich dicke Barsche und schwere Zander an den Haken bekommen konnten. Damals bevorzugten die Räuber vor allem den Pro Vertical Shad und Pro Vertikal Minnow von Storm, wobei die Farben Créme-Weiss gepaart mit Orange am besten liefen.

So montierten wir wieder diesen Erfolgsköder und merkten bald, dass damit jetzt kein Blumentopf zu gewinnen war. Nach einer kleinen Erkundungsfahrt mit Blick auf das Echolot war schnell klar, die Stelle war kein Knaller mehr und wir zogen rüber zum Ostufer, dort wo die Bodenstruktur stark unregelmäßig ist und hatten in den Gewässertiefen zwischen 7 und 10 Metern schnell unsere ersten Zupfer. Aber es lief immer noch nicht so richtig und wir montierten den Gummifisch KAULI in den Farben rauchgrün-gold-glitter und klar-gold-glitter. Der wind war genau richtig, wir konnten uns ohne E-Motor treiben lassen und es dauerte nicht mehr lange und da knallten auch schon die ersten Bisse rein. Gleich zu Anfang gleich zwei gleichzeitig. Die Bisse waren nicht verhalten, sondern, die Zander inhalierten die Gummi-Shads förmlich. Auch zeigten sich die Kammschupper überraschend kämpferisch und legte im Drill Phasen ein, bei denen man eher mit einem Barsch rechnete, als mit einem normalerweise eher „faulen“ Zander. Die Bisse auf die Farbkombination rauchgrün-gold-glitter waren deutlich häufiger, so dass wir diesen super Köder auf alle Jigs zogen. Es zeigte sich, dass das kein Fehler war und uns gingen zahlreiche Zander in Größen zwischen 50 und 60 Zentimetern an den Haken, die wir ausnahmslos zurück setzen. Insgesamt gingen uns auch vier stattliche Gesellen auf den Leim, der Größte davon hatte eine Länge von gut über 70 Zentimetern. Auch einen schönen Barsch konnten wir erwischen.

Mittags frischte der Wind deutlich auf. An ein Angeln ohne den Terrova i-Pilot von Minn Kota war nicht mehr zu denken. Laut Wetterbericht sollte ein kleines Gewitter aufziehen und so beschlossen wir in den Yachthaven Srijensas einzukehren und tauschten uns bei ein paar frisch gezapften Bierchen, von den Erlebnissen des Tages angetrieben, aufgeregt und super glücklich aus. Gegen Nachmittag brachen wir wieder auf, um uns mal die Stellen genauer anzuschauen, an den wir auf der Hinfahrt zum Yacht-Haven viele Angelboote ausmachen konnten. Das schlechte Wetter war wie weggeblasen und die Sonne knallte. Der Wind zeigte keinerlei Power mehr. Eigentlich für´s Vertikalen super, aber die Fische waren anderer Meinung. Die Bisse wurden zaghafter und wir konnten nur noch einen Zander an den Haken bekommen. Auch zurück gekehrt an unsere Erfolgsstelle vom Morgen änderte sich das Bild nicht. So fuhren wir zufrieden nach Hause und freuten uns, uns zu diesem „Angelevent“ aufgerappelt zu haben. Ausgestattet mit solch schönen Erinnerungen, wird es uns das nächste Mal bestimmt nicht schwer fallen, den Wecker früh zu stellen, um auf dem Hollands Diep dem schönsten Hobby der Welt nachzugehen…


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News 03
 

Wie oft haben wir uns schon gewünscht, dass es eine Rute für das klassische Vertikalfischen, das Angeln mit Drop-Shot-Montagen und das Zocken gäbe? Man könnte mit nur einer Rute losziehen und je nachdem, was gerade geht, den Raubfischen nachstellen. Aber eine solche Wunderwaffe, die für alle diese Angelmethode optimal ausgelegt ist, war bisher am Markt nicht zu erhalten. Das lag vor allem an den Anforderungen an das zu verwendende Material. Das Material muss ultraleicht und extrem stark sein und darüber hinaus die erforderlichen Aktionen des Ruten-Blanks best möglich unterstützen. Ein Material, das das kann, ist zwischenzeitlich auf dem Markt: es trägt den Namen 40 T Carbon. Dieses Material ist aber so teuer, dass von einer Verwendung in einer Vielzahl von Fällen abgesehen wird.

Wir haben uns entschlossen, eine höchsten Ansprüchen entsprechende, ultraleichte Rute zu fertigen, die – Dank der einzigartgen 40 T Carbon-Faser – die High-Endversion sowohl für das klassische Vertikalfischen, das Angeln mit Drop-Shot-Montagen und das Zocken ist! Diese Rute trägt zu Recht den Namen „Vertical Star“. Dieses technische Wunderwerk ist auf ihre ganze Länge von 186,5 Zentimetern aus besten 40 T Carbon-Fasern gefertigt und hat somit eine extrem chnelle Aktion und unfassbar dünne und sensible Spitze aber dennoch die Power selbst Bleiköpfe der 30-Gramm Klasse optimal zu führen und im Drill stärksten Raubfischen zu begegnen.

 

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News 02

 

Mit Kanada verbinden die meisten Angler schwere und kampfstarke Lachse. So ist es kein Zufall, dass dort auch überwiegend den Lachsen nachgestellt wird und andere Fischarten ein Schattendasein führen. Dabei lohnt sich unseres Erachtens hier ein Blick über den Tellerrand. Wir bereisten im Sommer 2011 die Gegend von British Columbia und es zog uns dort zu einem Fluss, in dem nur wenige Lachse aufsteigen: dem North Thompson River. Dieser ungezähmte Fluss schlängelt sich von den Gletschern der Rocky Mountains abwärts in Richtung Pazifik und hat daher überwiegend noch die typisch milchige Einfärbung von Sedimenten, die von den Bergen abgetragen werden.

Dort lebt ein Raubfisch, den man in Europa kaum kennt, der einem aber unvergessene Drills bietet und mit dem du deine Grenzen und die deines Angelgerätes ausloten kannst: die Bull Trout. Es gibt zwei Formen dieses Saiblings, ein Teil dieser Fische steigt zum Laichen die Flüsse hoch und der andere Teil ist standorttreu. Die aufsteigenden Bull Trouts wachsen zu wahren Riesen heran und Gewichte um die 15 bis 20 Pfund sind nicht ungewöhnlich. Die Bull Trout macht auf alles Jagd, was essbar ist, und jeder Fisch der kleiner ist als sie selbst, ist potentielle Beute. Juli und August sind sehr gute Monate, um unvergessliche Drills mit diesen Prachtburschen zu erleben.

 

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News 01

 

Im Juni 2010 wollten wir Peter, dem dreimaligen Gewinner des größten niederländischen Zanderangelwettbewerbs NKS (www.nksnoekbaarsvissen.nl), über die Schulter schauen. Peter ist mit seinen knapp 60 Jahren ein erfahrener Vollblutangler. Als ehemaliger Fliegenfischerlehrer begeistert er sich nicht nur für das klassische Raubfischangeln in Europa. Er ist auch ein ausgewiesener Spezialist für Angelabenteuertouren nach Alaska. Peter lud uns ein, schon einen Tag vorher anzureisen, um seine neusten Filmproduktionen anzuschauen. Schon kurz nach unserer Begrüßung schaute er mit einer nachdenklichen Miene durch sein Wohnzimmerfenster direkt auf´s Wasser des Nieuwe Meeres. Er meinte: „Morgen, müssen wir richtig arbeiten, um was zu fangen.“ Er sollte Recht behalten.

Am nächsten Morgen frühstückten wir ausgiebig, wie sich das in den Niederlanden gehört, holländisches Brot mit Pindakaas und De Ruijter Schokoflocken. So gestärkt, konnten wir losziehen. Peter´s Boot liegt direkt vor seiner Haustür. Wir luden unsere Vertikalruten ein und ab ging die Post. Das Het Nieuwe Meer ist Peters Hausgewässer. Wenn er nicht gerade auf Angelreisen ist, fährt er fast täglich auf´s Wasser. Er kennt das Gebiet dort wie seine Westentasche. Das Het Nieuwe Meer ist etwa 200 ha groß, liegt etwa acht Kilometer entfernt vom Amsterdamer Zentrum und ist Teil des Haarlemmermeeres. Das Gewässer ist für seinen guten Zander- und Hechtbestand bekannt. Diese beiden Fischarten wachsen hier besonders gut ab. Hechte über einen Meter sind keine Besonderheit. Barsche fängt man gelegentlich auch, aber die seltenen großen Exemplare übersteigen kaum das Maß von 40 Zentimetern.

Peter gab mit seinem 30-PS Außenborder einmal etwas Gas und nach wenigen Minuten hatten wir die erste gute Stelle bereits erreicht. Er ließ seinen Minn Kota Riptide 80 Elektromotor ins Wasser und reichte uns die vormontierten Ruten. Am Ende der Ruten waren jeweils 14 Gramm Vertikaljigghaken mit kleinen Culprit-Shads und Finisher-Shads, die jeweils am Jigghaken mit Sekundenkleber gesichert waren.

 

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