Vorfach Fluorocarbon
Fluorocarbon als Vorfachmaterial ist beim modernen Raubfischangeln nicht mehr wegzudenken. Du kannst deine Fangergebnisse durch den Einsatz von hochwertigstem Fluorocarbon spürbar verbessern. Die Vorteile liegen auf der Hand:
- Fluorocarbon ist unter Wasser für Raubfische wegen der ähnlichen Lichtbrechung so gut wie nicht zu erkennen
- Fluorocarbon ist besonders robust und schützt vorgeschaltet vor der Hauptschnur gegen Beschädigungen durch Bodenkontakt etc.
- Fluorocarbon ist sinkt schneller ab, als oft zum Einsatz kommende Hauptschnüre und bietet damit bei der Köderführung ungeahnte Möglichkeiten bzw. direkten Köderkontakt
- Fluorocarbon hat eine hohe Dehnung im Vergleich zur geflochtenen Hauptschnur und hilft bei sich stark wehrenden Raubfischen Schläge und Druckphasen besser abzudämpfen
Mit einem Durchmesser von 0,7 mm bis 0,8 mm bieten nach unseren Erfahrungen Vorfächer aus Fluorocarbon zuverlässigen Schutz vor Hechtzähnen. Wir empfehlen Dir hier die NEO High Catch des japanischen Premium-Herstelles Momoi mit einer Tragkraft von über 27 Kilogramm (!). Uns ist kein Fall bekannt, dass dieses premium Fluorocarbon in diesem enormen Durchmesser jemals in einem Hecht-Fight nicht Stand hielt. Und das Beste ist, die Fertigung von Vorfächern mit diesem Material ist kinderleicht. Du benötigst nur spezielle Doppelquetschhülsen und eine für den Durchmesser dieser Hülsen speziell ausgelegte Quetschhülsenzange. Einfach nur das Fluorocarbon auf die gewünschte Länge zuschneiden, Quetschhülsen aufziehen, die Endstücke der Fluorocarbonschnur jeweils zu einer Schlaufe formen und in die zweite noch freie Öse der Quetschhülse einführen, mit der Quetschhülsen-Zange - von den hochkantigen Seiten der Quetschhülse gesehen - zusammendrücken. Fertig!
Nicht nur beim Schleppangeln, auch beim Angeln mit Jerkbaits und Swimbaits oder beim Spinnfischen mit schweren Wobblern sollte nach unseren Erfahrungen hechtzahnsicheres High-End-Fluorocarbon die erste Wahl sein. Ist ein Vorfach beim Auswurf des Köders leicht biegbar, verheddert sich beim Auswurf die Hauptschnur gerne mal in einem Drilling. Um das zu vermeiden, werden steife Spinnstangen aus Metall am Markt angeboten, von denen wir nicht viel halten. Auffälliger und grober kann man fast nicht mehr fischen. Aber auch hier zeigt Fluorocarbon wieder einmal, wie dieses Material für den Angler von Nutzen sein kann: Die Steifigkeit ist bei einem Durchmesser von 0,74 mm so groß, dass ein Fluorocarbonvorfach beim Auswurf in der Luft, wie eine Spinnstange fliegt. Dennoch ist es nahezu unsichtbar und biegbar. Wenn du also schwere Köder auswerfen und so mit ihnen Stellen gezielt befischen möchtest, dann solltest du es unbedingt mal mit der 0,74er NEO High Catch aus 100 % feinstem Fluorocarbon versuchen.
Mit diesem Material lassen sich ganz nebenbei auch unkompliziert Angsthaken, sogenannte Stinger, fertigen. Der Vorteil dabei ist, dass man auch extrem kurze Vorfächer ohne großen Zeitaufwand mit dieser Methode fertigen kann ohne einen Knoten machen zu müssen. Wann man bei einer Vorfachlänge von beispielsweise 5 cm mit Knoten rumhantieren müsste, wird´s schwer.
Auch in kleineren Durchmessern hat Fluorocarbon das Raubfischangeln quasi revulitionert. Beispielsweise beim Vertikalangeln auf Zander und Barsche, beim Spinnfischen auf Meerforellen oder beim Angeln mit Drop-Shotmontagen insbesondere beim Angeln mit geflochtenen Schnüren ist vorgeschaltetes Fluorocarbon nicht mehr wegzudenken. Bei all diesen Angelmethoden sollte man immer ein Vorfach nutzen, welches vom Fisch unter Wasser möglichst nicht bemerkt werden kann. Hier hat sich Fluorocarbon in den Stärken von 0,20 mm bis über 0,40 mm bewährt. Jedoch ist nicht Fluorocarbon gleich Fluorocarbon. Beim feinen Angeln kommt es regelmäßig auf eine hohe Tragkraft bei möglichst dünnen Vorfächern an. Daher sollte hier in keinem Fall gespart und auf Billigmaterial zurückzugegriffen werden, sondern du solltest nur mit besten Vorfächern an den Start zu gehen. Wir vertrauen hier auf den Premium-Hersteller BroxxLine (made in Germany) und dem japanischen High-End-Anbieter MOMOI, der seit mehr als 100 Jahren Maßstäbe setzt. Wir bieten dir hier das Beste, was heutzutage machbar ist.
Für die Fertigung von Vorfächern mit Fluorocarbon im Durchmesser von 0,8 mm empfehlen wir unsere hochwertigen Doppel-Quetschhülsen Mini-Copper-Double-Sleeves. Sie erfüllen das Erfordernis, dass Doppelquetschhülsen für das Raubfischangeln im Süßwasser möglichst klein ausfallen müssen in perfekter Weise. Damit wird ihre Sichtbarkeit auf ein möglichst geringes Maß reduziert und das zu einer Schlaufe geformte Fluorocarbon hält möglichst fest in der Hülse. Unsere Doppel-Quetschhülsen Mini-Copper-Double-Sleeves bestehen aus reinem Kupfer. Das bietet gleich zwei Vorteile. Erstens haben die Quetschverbindungen mit Quetschülsen aus Kupfer eine hohe Tragkraft und zweitens haben unsere Doppelquetschhülsen beim Angeln im Brackwasser mit einem agressiven Salzanteil die Nase vorn und Hechte werden bekanntlich sowohl in Süßwasser, als auch im Brackwasser erfolgreich befischt. Die Oberfläche unserer Mini-Doppelquetschhülsen ist mit einem speziellen Überzug zusätzlich veredelt, um die Oberfläche korosionsfrei und die Quetschverbindungen unter Wasser möglichst unauffällig zu halten.
Mit einem Durchmesser von 0,37 mm und einer Tragkraft von 8,80 Kilogramm markiert dieses Premium Fluorocarbon-Vorfachmaterial derzeit die Grenze des technisch Machbaren. Die BroxxLine ist dabei ein echter Allrounder immer dann, wenn man es auf größere Räuber abgesehen hat. Beispielsweise beim Spinnfischen auf kampfstarke Salmoniden, Rapfen und Zander mit geflochtenen Schnüren, insbesondere beim Spinnfischen mit Blinkern auf erfahrene Meerforelle bis hin zum gezielten Schleppen auf
Mit einem Durchmesser von 0,33 mm und einer Tragkraft von 7,15 Kilogramm markiert dieses Premium Vorfach-Fluorocarbon derzeit die Grenze des technisch Machbaren. Die BroxxLine ist dabei äußerst sehr vielfältig einsetzbar. Beispielsweise beim Vertikalangeln mit höheren Gewichten aufgrund starker Strömung oder härterer Windbedingungen, beim Spinnfischen mit geflochtenen Schnüren, insbesondere beim Spinnfischen mit Blinkern auf Meerforelle bis hin zum gezielten Schleppen auf
Die FIELD CHASER mit dem Schnur-Durchmesser von 0,28 mm ist das Kraftpaket unter beim Fluorocarbon-Vorfachmaterial des japanischen Premium-Herstellers Momoi. Sie ist top für das Vertikalangeln bei starker Strömung oder bei härteren Windbedingungen, also wenn das Angeln mit Jig-Heads zwischen 28 Gramm aufwärts angesagt ist. Mit seiner maximalen Tragkraft von 4,9 kg ist sie bestens gewappnet um auch mächtigen Zandern und kapitalen Barschen sicher zu begegnen.
Das Fluorocarbon-Vorfachmaterial FIELD CHASER von Momoi mit dem Schnurdurchmesser von 0,26 mm ist der Allrounder für das Vertikalangeln mit Jig-Heads zwischen 21 - 24 Gramm und das Drop-Shotfischen auf Zander und Barsche gleichermaßen.